Sprech­stun­de

Astrowoche - - Einfach gesund -

Schrei­ben Sie uns Ih­re Fra­ge zu Ge­sund­heit, Na­tur­me­di­zin oder zu kom­ple­men­tä­ren Heil­me­tho­den: MONDHAUS-Me­di­en Gm­bH, Re­dak­ti­on Astro­wo­che, Kenn­wort „Sprech­stun­de“, Post­fach 1026, 94152 Neu­haus/Inn. Ve­ra T. (46), Dort­mund Ich ar­bei­te in ei­ner Bar – trin­ke dort viel und ha­be oft ei­nen Ka­ter!

Wenn Sie re­gel­mä­ßig trin­ken, ist das na­tür­lich auf Dau­er schäd­lich und birgt ei­ne Sucht­ge­fahr. Der bes­te Trick ge­gen Ka­ter ist na­tür­lich: gar kei­nen Al­ko­hol trin­ken. Wenn er sich doch im­mer wie­der ein­stellt: Trin­ken Sie zwi­schen­durch we­nigs­tens ei­nen Li­ter stil­les Was­ser über die Ar­beits­zeit hin­weg. Er­näh­ren Sie sich Vit­amin-C-reich. Ge­neh­mi­gen Sie sich zu Hau­se ei­nen Mix aus Kal­zi­um und Ma­g­ne­si­um, der die Zel­ler­neue­rung an­kur­belt.

Li­sa G. (56), Mannheim Was kann ich ge­gen mei­ne Wet­ter­füh­lig­keit tun?

Vie­le re­agie­ren sen­si­bel auf Tem­pe­ra­tur, Luft­druck, Föhn und Wet­ter­um­schwung. Men­schen mit nied­ri­gem Blut­druck kämp­fen beim Durch­zug ei­ner Warm­front mit Schwin­del. Wenn das Wet­ter um­schlägt, dann re­agie­ren vie­le ge­reizt und mit Kopf­schmer­zen. Da hilft nur ei­nes: ge­gen die Wet­ter­la­ge an­ge­hen, sich ab­här­ten. Wech­sel­du­schen ma­chen fit für wech­seln­de Wet­ter­la­gen. Hei­ßer Minztee ist bes­ser als kal­te Co­la bei war­men Tem­pe­ra­tu­ren. Wer sich schlapp fühlt, dem hilft Weiß­dorn­tee auf die Bei­ne. Sei­ne In­halts­stof­fe kräf­ti­gen den Herz­mus­kel, för­dern die Durch­blu­tung. Und spa­zie­ren ge­hen bei je­dem Wet­ter här­tet ab.

Ka­ri­na G. (55), Weil­heim Au­gen­trost – für was ist die­ses Kraut gut?

Au­gen­trost wirkt ent­zün­dungs­hem­mend und zu­sam­men­zie­hend (ad­strin­gie­rend). Als Arz­nei wer­den die fri­schen und ge­trock­ne­ten obe­ren Tei­le ver­wen­det. Er fin­det auch in der Ho­möo­pa­thie An­wen­dung. In der Me­di­zin wird Au­gen­trost auch in­ner­lich bei Hus­ten, Ma­gen-Darm-Ka­tarrh und Haut­pro­ble­men ver­wen­det.

Jaque­line D. (48), Hof Ich lei­de sehr oft un­ter Ängs­ten. Was kann ich tun?

Be­stimm­ten Ängs­ten kann man sehr gut mit ei­ner Bach-Blü­ten­the­ra­pie, mit Ho­möo­pa­thie, mit Aro­ma­the­ra­pie oder mit Aku­punk­tur ent­ge­gen­steu­ern. Mit ei­ner Vit­amin-B-rei­chen Er­näh­rung wird das Ner­ven­sys­tem ge­stärkt. Als Heil­pflan­zen sind Bal­dri­an, Gin­seng, Hop­fen, La­ven­del oder Jo­han­nis­kraut zu emp­feh­len. Auch au­to­ge­nes Trai­ning kann viel be­wir­ken.

Ka­ri­na R. (47), Pots­dam Was be­deu­tet der Be­griff Thia­min?

Thia­min heißt auch Vit­amin B1 und ge­hört zu den was­ser­lös­li­chen Vit­ami­nen. Vit­amin B1 wird oft als Psy­cho­vit­amin be­zeich­net, da es haupt­säch­lich auf das Ner­ven­sys­tem wirkt. Laut For­schung be­sitzt Thia­min in hö­he­ren Do­sen auch schmerz­lin­dern­de Ei­gen­schaf­ten, wes­halb es z. B. auch bei der Her­stel­lung von Me­di­ka­men­ten ge­gen Kop­fund Ge­lenk­be­schwer­den ein­ge­setzt wird.

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