Mit Ju­pi­ter wird Ihr Ur­laub zum Traum-Ur laub!

Astro­lo­gi­sche In­hal­te fin­den sich be­son­ders in Fes­ten und Bräu­chen: Ad­vent „passt“zu Schüt­ze, Weih­nach­ten zu St­ein­bock, der Kar­ne­val zu Was­ser­mann und Os­tern zu Wid­der. Dass En­de Ju­li und in den ers­ten drei Au­gust­wo­chen al­le Welt Ur­laub macht, ent­spricht

Astrowoche - - Vorderseite - Erich Bau­ers leich­ter le­ben bes­ser le­ben glück­li­cher le­ben

Im Ur­laub will je­der so sein, wie es ihm ge­fällt. Dass man da­bei die Ur-Qua­li­tä­ten sei­nes ei­ge­nen Stern­zei­chens lebt, ist den meis­ten Men­schen gar nicht be­wusst. Das ge­schieht au­to­ma­tisch, bzw. wenn man nicht die rich­ti­ge Stim­mung fin­det, ist man ent­täuscht. Dass so vie­le Ehen im Ur­laub an­fan­gen zu kri­seln, hängt auch da­mit zu­sam­men: Je­der will we­nigs­tens in den Fe­ri­en nur sich sel­ber sein, und wenn man nicht das­sel­be Stern­zei­chen hat, kön­nen die Er­war­tun­gen an ei­nen Ur­laub so un­ter­schied­lich sein, dass es zu ei­nem Zer­würf­nis kommt. Für ei­nen tol­len Ur­laub sorgt in die­ser Wo­che das Sex­til von Son­ne und Ju­pi­ter.

Wid­der

Wid­der brau­chen Ac­tion (Wan­dern, Bi­ken, Wind­sur­fing, Trek­king), Sport (Ten­nis, Rei­ten) und viel Ab­wechs­lung. Da­nach, schweiß­nass und aus­ge­powert, kön­nen Sie rich­tig ent­span­nen. Oben­drein brin­gen Sie der­ar­ti­ge Ak­ti­vi­tä­ten am ehes­ten mit Leu­ten zu­sam­men, die zu Ih­nen pas­sen. Und Sie ha­ben kei­ne Angst vor Ex­pe­ri­men­ten und pro­bie­ren Re­stau­rants aus, die in kei­nem Rei­se­füh­rer er­wähnt wer­den: Schlech­tes Es­sen ver­kraf­ten Sie al­le­mal bes­ser als Lan­ge­wei­le.

Stier

Als ech­ter Stier er­ho­len (und amü­sie­ren) Sie sich am bes­ten, wenn Sie ge­nau wis­sen, was Sie er­war­tet. Al­so bau­en Sie auf Ih­re Er­fah­run­gen oder fra­gen Sie Orts­kun­di­ge, wo man die bes­te Pas­ta und net­te Kell­ner fin­det oder un­ge­stört am Was­ser lie­gen kann. Be­fin­den Sie sich mal auf un­be­kann­tem Ter­rain, heißt es al­les Neue ganz lang­sam ent­de­cken! Lie­ber ein Pick­nick am Strand mit selbst ge­kauf­ten Le­cke­rei­en als ein Rein­fall im Re­stau­rant!

Zwil­lin­ge

Ein­sam­keit ist Gift für Sie. Sie wol­len mög­lichst vie­le Men­schen tref­fen und oh­ne gro­ße An­lauf­schwie­rig­kei­ten ins Ge­spräch kom­men. Wenn Sie al­so nicht oh­ne­hin ein be­leb­tes Ur­laubs­pa­ra­dies ge­bucht ha­ben, wer­den Sie je­de Ge­le­gen­heit wahr­neh­men, die nächs­te Stadt zu be­su­chen, um dort zu bum­meln und zu shop­pen. Sit­zen Sie an ei­nem mög­lichst zen­tra­len und öf­fent­li­chen Platz in ei­nem Ca­fé und be­stel­len Sie sich ei­nen Ape­ri­tiv oder Di­ges­tiv – dann kann der Ur­laub be­gin­nen.

Krebs

Für die schöns­te Zeit im Jahr ge­hö­ren Ba­de­an­zug und Was­ser­sport­aus­rüs­tung au­to­ma­tisch ins Rei­se­ge­päck. Und selbst wenn Sie in den Al­pen, Py­re­nä­en oder An­den Ur­laub ma­chen, ist ein Aus­flug zum ei­nem ro­man­tisch ge­le­ge­nen Berg­see, ei­ne Wan­de­rung mit Zwi­schen­stopp bei ei­nem Ge­birgs­bach oder – Gip­fel der Ro­man­tik – ei­ne Pad­del- oder Ka­jak-Fahrt auf ei­nem idyl­li­schen Fluss­lauf ob­li­ga­to­risch. Das Rau­schen des Was­sers weckt Ih­re Spi­ri­tua­li­tät, schwim­men ent­spannt Ih­ren Kör­per.

Lö­we

Lö­wen wol­len se­hen und ge­se­hen wer­den – und Ih­re Auf­trit­te am Beach, beim Af­ter-Sun-Cock­tail und abend­li­chen „Cor­so“über Piaz­zas und Ur­laub­s­pro­me­na­den ze­le­brie­ren. So groß kann Ihr Er­ho­lungs­be­dürf­nis gar nicht sein, dass Sie sich über län­ge­re Zeit von Gott und der Welt zu­rück­zie­hen, um zu re­la­xen. Sie tan­ken auf, wenn Sie spü­ren, dass das Le­ben um Sie her­um pul­siert und Sie, zu­min­dest für Au­gen­bli­cke, im Mit­tel­punkt des Ge­sche­hens ste­hen.

Jung­frau

Sie ha­ben ein Fe­ri­en­haus ge­mie­tet? Wun­der­bar! Da gibt es, ab­ge­se­hen von den täg­li­chen Haus­halts­pflich­ten, im­mer was zu tun, Un­kraut im Gar­ten jä­ten oder um­her­streu­nen­de Kat­zen füt­tern. Sie sind in ei­nem Ho­tel und kön­nen sich von mor­gens bis abends be­die­nen las­sen? Dann brau­chen Sie den­noch Be­schäf­ti­gung! Drin­gend! Le­sen, stri­cken ist schon okay, aber mehr ist bes­ser, z. B: Ei­ne Fahr­rad­tour mit Freun­den: Sie sind – auch im Ur­laub – ei­ne Jung­frau. Die will sich nütz­lich ma­chen – erst dann kann sie ent­span­nen.

Waa­ge

Waa­gen pfle­gen im Ur­laub Ih­ren Sinn für Schön­heit und Har­mo­nie. Wenn sie schon nicht das Zim­mer mit Aus­sicht aufs Meer be­kom­men, dann hän­gen Sie ein paar bun­te Schals auf. Sie ver­las­sen sich auch nicht auf an­de­re. Sie ha­ben den bes­se­ren Ge-

schmack! Ih­ren Kaf­fee oder Ihr Glas Wein trin­ken Sie dort, wo der Kell­ner Sie an­lä­chelt. Das gilt al­les erst recht, wenn Sie al­lein ver­rei­sen. Denn Sie brau­chen net­te Leu­te um sich, mit de­nen Sie flir­ten, ko­ket­tie­ren und über Gott, die Welt und die Lie­be plau­dern kön­nen.

Skor­pi­on

Skor­pio­ne lie­ben das Spiel mit den Gren­zen, den Duft der Ge­fahr. Am bes­ten, sie bu­chen ei­nen Trip mit dem Boot, wenn das Meer eben nicht so glatt wie ein Spie­gel ist. Oder sie ma­chen ei­ne Tre­cking­tour mit dem Jeep oder ei­ne Ge­län­de­r­al­ley mit dem Moun­tain­bike. Sie wer­den stau­nen: Mit je­dem (auch noch so klei­nen) Sprung über ih­ren Schat­ten kom­men sie mehr zu sich. Und statt der üb­li­chen Sou­ve­nirs neh­men sie ei­nen gan­zen Pa­cken un­glaub­li­cher Er­leb­nis­se mit nach Hau­se.

Schüt­ze

Schüt­zen sind ty­pi­sche Tra­vel­ler: un­kon­ven­tio­nell und vor al­lem in­di­vi­du­ell. Wie Ro­bin­son Cru­soe einst sei­ne In­sel ent­de­cken Sie Ihr ei­ge­nes Fe­ri­en­reich: ein ver­steck­tes Ca­fé, ei­ne Ba­de­bucht, die man nur per Boot an­steu­ern kann, ei­ne Ka­pel­le, die in kei­nem Buch ver­zeich­net ist. Die in hand­li­che Rei­se­füh­rer ver­pack­ten Seight­see­ing-Tipps über­las­sen sie an­de­ren. Sie ma­chen sich Ih­re No­ti­zen mit den pas­sen­den Pho­tos und füh­ren ein Ur­laubs­ta­ge­buch, denn je­der Schüt­ze hat das Ta­lent, zu schrei­ben.

St­ein­bock

Als St­ein­bock brau­chen Sie im Ur­laub das Ge­fühl, au­then­tisch und stim­mig zu le­ben. Ob in den Al­pen, in ei­ner Stadt oder auf ei­ner ein­sa­men In­sel im Pa­zi­fik ist egal – Haupt­sa­che, Sie wer­den je­den Mor­gen vom Klang der Vö­gel be­zie­hungs­wei­se dem Ge­läu­te von Kü­hen oder ei­ner ur­al­ten Turm­uhr wach, dür­fen 14 Ta­ge lang in T-Shirt und Ih­rer äl­tes­ten Je­ans rum­lau­fen und kön­nen Ihr Le­ben selbst be­stim­men.

Was­ser­mann

Was­ser­män­ner bas­teln sich ih­ren Traum­ur­laub selbst: Sie tra­gen als Ihr Mar­ken­zei­chen im­mer et­was Auf­fäl­li­ges, su­chen sich ei­nen Platz am Strand und in Ih­rem Re­stau­rant, wo man Sie sieht und wo an­de­re da­zu­sto­ßen kön­nen. Bei schlech­ter Wit­te­rung zie­hen Sie durch die Alt­stadt auf der Su­che nach den letz­ten Ver­rückt­hei­ten, die nur Sie fin­den. Wenn Sie Ih­re In­di­vi­dua­li­tät be­to­nen kön­nen, er­le­ben Sie den Ur­laub Ih­res Le­bens.

Fi­sche

We­nigs­tens in den Fe­ri­en wol­len Sie als Fisch an nichts und nie­mand ge­bun­den sein – nur re­den, wenn Sie Lust da­zu ha­ben, so­lan­ge schwei­gen, wie es Ih­nen ge­fällt und dem Men­schen na­he sein, der Ih­nen am ver­trau­tes­ten ist: sich selbst. Sie brau­chen Ih­ren Frei­raum, müs­sen auch mal et­was al­lein un­ter­neh­men kön­nen und nicht über al­les Re­chen­schaft ab­le­gen. Rück­zugs­mög­lich­kei­ten sind ei­ne wich­ti­ge Be­din­gun­gen für ge­lun­ge­ne Fe­ri­en.

Ur­laub ist die schöns­te Zeit des Jah­res. Doch je­der hat ei­ne an­de­re Vor­stel­lung, wie der Ur­laub ver­lau­fen soll

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