Die Kraft der Na­tur­we­sen: Fe­en und El­fen.

Fe­en und El­fen we­cken die zar­te, kind­li­che Sei­ten in uns. Spie­lend und sin­gend tan­zen sie vol­ler Freu­de und Über­mut durch die Welt. Sie sind Hel­fer der En­gel und wir­ken als Be­hü­ter im Pflan­zen- und Tier­reich. Wenn wir uns auf die Be­geg­nung mit ih­nen ein­la

Astrowoche - - Inhalt -

Als Hel­fer der En­gel ge­hen die El­fen und Fe­en flei­ßig ih­ren Auf­ga­ben nach und sor­gen da­für, dass das Le­ben auf der Er­de ge­deiht. Sie sind ein­fach übe­r­all. Sie tra­gen so­zu­sa­gen die phy­si­sche Welt. Sie we­ben sie. Sie hü­ten Quellen, Bä­che und Tei­che. Sie pfle­gen Pflan­zen und be­treu­en Tie­re. Auch gibt es We­sen, die über gro­ße Land­schaf­ten wa­chen, et­wa Rie­sen und Gno­me. Au­ßer­dem über­neh­men die El­fen oft so­gar ei­ne Art Pa­ten­schaft und so­mit die Für­sor­ge für ein Neu­ge­bo­re­nes. Fehlt die Zu­wen­dung der El­tern, wird das Kind in war­me, hel­le Ener­gie ge­hüllt. Auch grö­ße­re Kin­der wer­den ger­ne ge­trös­tet, wenn die­se trau­rig oder ein­sam sind. Die­se be­son­de­re Zu­nei­gung spü­ren die Kin­der. Für sie sind des­halb die Fe­en und El­fen Spiel­ge­fähr­ten. Sie se­hen die­se We­sen. Erst als Er­wach­se­ne ver­lie­ren wir dann oft die­se Ver­bin­dung. Da­bei trennt uns nur ein dün­ner Schlei­er vom Fe­en­reich.

Fe­en er­in­nern auch an die al­te Macht der müt­ter­li­chen Erd­göt­tin und ih­rer Pries­te­rin­nen. Ein sehr be­kann­tes Bei­spiel hier­für ist si­cher­lich die ge­heim­nis­vol­le Fee Mor­ga­na, be­kannt aus Sa­gen und My­then aus der Zeit von Kö­nig Ar­tus und Ava­lon. Um als Mensch je­ne zar­te Ebe­nen der Fe­en und El­fen zu er­rei­chen, be­darf es des acht­sa­men Spü­rens und der In­nen­schau. Geht man be­wusst in die Stil­le – sei es durch Me­di­ta­ti­on oder durch an­de­re Ent­span­nungs­übun­gen – und er­reicht man ei­nen Zu­stand geis­ti­ger Ba­lan­ce, kann man leicht den Ener­gi­en der Na­tur be­geg­nen. Sei es in­dem man sich ge­gen ei­nen Baum lehnt und ihm in­ner­lich lauscht oder sei es das Hin­ein­spü­ren in die Wachs­tum­s­ener­gie, die die Blu­men ein­hüllt und durch­strömt. „Das Band, das zwi­schen Na­tur­we­sen und Men­schen be­steht, ist die Lie­be zur Schöp­fung. Men­schen, die sich zur Tier-, Mi­ne­ral- und Pflan­zen­welt hin­ge­zo­gen füh­len, ent­wi­ckeln ein Ge­spür für die We­sen, die in Kris­tal­len, Fel­sen, Bäu­men oder He­cken woh­nen oder Tie­re be­schüt­zen und ih­nen zur Hil­fe ei­len“, schreibt et­wa Chris­ti­ne Ste­cher in ih­rem „Klei­nen Buch der Fe­en und El­fen“. Im Nord­wes­ten Eu­ro­pas lebt man heu­te noch in gu­ter Nach­bar­schaft mit den Geist­we­sen der An­ders­welt. Im Ge­gen­satz zu die­sen Be­woh­nern in Is­land, Ir­land, Schott­land, Wa­les oder Corn­wall wird dem al­ten Zau­ber­volk im von der christ­li­chen Kul­tur durch­drun­ge­nen Raum Mit­tel­eu­ro­pas kaum mehr Re­spekt ent­ge­gen­ge­bracht. Da­bei ist ei­ne An­nä­he­rung an das El­fen­reich und ein freund­schaft­li­cher Kon­takt leicht mög­lich. El­fen re­agie­ren bei­spiels­wei­se stark auf mensch­li­che Be­wun­de­rung für die von ih­nen be­treu­ten Schütz­lin­ge, auf ein ehr­li­ches Lob über ih­re Ar­beit so­wie auf freund­li­che Zu­wen­dung. Durch­quert man ei­ne Na­tur­land­schaft, kann man in­ner­lich um Er­laub­nis bit­ten und be­geg­net so der Na­tur und ih­ren We­sen­hei­ten mit Acht­sam­keit.

Ne­ga­ti­ve Ge­füh­le von Men­schen ha­ben ei­ne ab­schre­cken­de Wir­kung. Na­tur­we­sen flüch­ten vor ei­ner zor­ni­gen Per­son, die Pflan­zen und Tie­re lieb­los be­han­delt. Auf­rich­ti­ge Freu­de hin­ge­gen an den kleins­ten und ver­bor­ge­nen Schön­hei­ten der Na­tur er­mög­licht ei­nen ein­fa­chen Zu­gang zur An­ders­welt der Na­tur­we­sen. Na­tur­geis­ter sind vom We­sen her scheu und in ih­re Auf­ga­ben ver­tieft. Aus­nah­men sind El­fen, die in Park­an­la­gen, im Gar­ten, am Feld oder für Pflan­zen und Tie­re im Haus wir­ken. Gar­ten­ar­bei­ten soll­ten des­halb in dem Be­wusst­sein durch­ge­führt wer­den, dass die Ele­men­tar­we­sen rund­her­um eif­rig tä­tig sind. In­dem man vor ei­ner ge­plan­ten Ar­beit die Pflan­zen­geis­ter in­ner­lich in­for­miert, gibt man ih­nen die Chan­ce zum fried­li­chen Rück­zug und bringt ih­nen An­er­ken­nung ent­ge­gen. Auch über ei­nen klei­nen Se­gens­spruch bei Neu­an­pflan­zun­gen freu­en sich die Na­tur­we­sen.

Durch be­wuss­tes Ar­bei­ten im Ein­klang mit der Na­tur, Re­spekt ge­gen­über den El­fen und Ach­tung ge­gen­über der Schöp­fung kön­nen sich die To­re zu den geis­ti­gen Wel­ten öff­nen. El­fen kön­nen sich auch als Licht­schein, als weiß ge­klei­de­te Frau oder in Tier­ge­stalt be­merk­bar ma­chen. So holst du die Na­tur­we­sen in dein Le­ben:

– Das Wich­tigs­te, um mit den Na­tur­we­sen in Kon­takt tre­ten zu kön­nen, ist der Glau­be an sie, das Wis­sen über ihr Da­sein.

– Be­grü­ße die We­sen in dei­ner Um­ge­bung, zum Bei­spiel den Fe­en in den Blu­men auf den Fens­ter­bret­tern. Sag ih­nen, dass du sie will­kom­men heißt und das es dich freut, dass sie bei dir sind.

– Gib den Na­tur­we­sen ei­nen Platz zum Ver­an­kern: Fe­en lie­ben Blu­men. Pflan­ze duf­ten­de Blu­men auf dei­nen Bal­kon oder in ein klei­nes Beet in dei­nem Gar­ten und la­de sie ein dort zu ver­wei­len. Gut eig­nen sich zum Bei­spiel Glo­cken­blu­men, Mai­glöck­chen, Fin­ger­hut, Schlüs­sel­blu­men oder Pri­meln. Wich­tig ist, dass du sie nicht mit che­mi­schen Sub­stan­zen be­han­delst, dann flüch­ten die Fe­en. Sag ih­nen Be­scheid, wenn du den Ra­sen mähst, da­mit du sie nicht ver­treibst.

– Na­tur­we­sen sind gern mit klei­nen Tie­ren wie Schmet­ter­lin­gen oder Vö­geln zu­sam­men. Es gibt spe­zi­el­le Schmet­ter­lings blu­men mi­schun­gen zu kau­fen. Um Vö­gel an­zu­lo­cken, könnt ihr ein Vo­gel­haus auf­hän­gen.

– Du kannst klei­ne Kris­tal­le auf dei­nen Bal­kon oder in dei­nen Gar­ten hän­gen, denn Fe­en und El­fen lie­ben glit­zern­de Din­ge. Au­ßer­dem sind wei­ße, klei­ne Lich­ter­ket­ten in Bäu­men ei­ne gro­ße Freu­de für Fe­en.

– Stell klei­ne Na­tur­we­sen­sta­tu­en auf. Sie lo­cken die Ele­men­tar­we­sen an und sie küm­mern sich um dei­nen Gar­ten.

– Bin­de die Na­tur­we­sen in all dei­ne Tä­tig­kei­ten ein: Me­di­tie­re mit ih­nen und fra­ge sie, was sie sich von dir wün­schen.

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