LEBENSHILFE MA­GIE

Las­sen Sie Ih­re Cha­kren leuch­ten.

Astrowoche - - Inhalt -

Wie Yo­ga und Ayur­ve­da stammt auch das Wis­sen um die Cha­kren aus In­di­en. Als Cha­kren be­zeich­net man Ener­gie­zen­tren in un­se­rem Kör­per und un­se­rer Au­ra. Der Be­griff stammt aus dem San­s­krit und heißt über­setzt „Kreis“oder „Rad“. Man kann sich ein Cha­kra als Ener­gie-Rad oder Wir­bel mit schnel­len, krei­sen­den Be­we­gun­gen vor­stel­len. Eben­falls aus der in­di­schen My­tho­lo­gie stammt die schö­ne Be­schrei­bung von Cha­kren als sich dre­hen­de Lo­tos-Blü­ten­kel­che. Auch in un­se­rem Kul­tur­kreis ist das Wis­sen um die Cha­kren ver­an­kert. So sind zum Bei­spiel auf al­ten Bil­dern Hei­li­ge und En­gel mit Hei­li­gen­schein zu se­hen, die Kö­ni­ge und Kai­ser tra­gen Kro­nen. Bei­des be­deu­tet die Sicht­bar­ma­chung der Strahl­kraft ei­nes Kro­nen­cha­kras, das sich oben auf dem Kopf be­fin­det, die Ver­bin­dung zum Gött­li­chen. Meist wur­den die Fi­gu­ren auf ei­nem So­ckel ste­hend oder auf ei­nem Thron sit­zend ab­ge­bil­det, was wie­der­um das Wur­zelcha­kra und da­mit die Er­dung be­to­nen soll. Es gibt sie­ben Haupt­cha­kren und ei­ne Viel

zahl von Ne­bencha­kren. Die Haupt­cha­kren lie­gen ent­lang der Wir­bel­säu­le. Die Ne­bencha­kren fin­den sich an un­ter­schied­li­chen Punk­ten des Kör­pers und in der Au­ra, un­ter an­de­rem an Schul­tern, Hän­den, Kni­en und Fü­ßen. Wei­te­re Cha­kren wir­ken ober­halb des Kop­fes und un­ter­halb der Fü­ße in den äu­ße­ren Au­ra­schich­ten. Das ers­te Cha­kra, auch Wur­zelcha­kra ge­nannt, liegt am Be­cken­bo­den. Es steht für die Ver­bin­dung zur Kraft der Er­de. Das sieb­te Cha­kra, auch Schei­telcha­kra oder Kro­nen­cha­kra ge­nannt, hat sei­nen Sitz auf dem Schei­tel­punkt des Kop­fes. Es zeigt die Ver­bin­dung zu den gött­li­chen Ener­gi­en an. Die fünf Cha­kren da­zwi­schen sind ent­lang der Wir­bel­säu­le auf­ge­reiht, je­weils et­wa ei­ne Hand­span­ne von­ein­an­der ent­fernt. Sie strah­len sind für un­se­re Be­zie­hun­gen zu uns selbst, zu an­de­ren Men­schen und der Um­welt zu­stän­dig. Im kör­per­li­chen Be­reich las­sen sich den Cha­kren die Drü­sen zu­ord­nen, wel­che wie­der­um für die Hor­mon­pro­duk­ti­on zu­stän­dig sind und den Or­ga­nen über­ge­ord­net sind. Dies er­klärt auch die in­ten­si­ve Wir­kung der Cha­kra-Ar­beit auf das ge­sam­te kör­per­li­che Wohl­be­fin­den. Im see­lisch- geis­ti­gen Be­reich ha­ben die Cha­kren mit den Be­find­lich­kei­ten zu tun. Sie zei­gen sich als Blo­cka­den und Ängs­te, wenn die Cha­kren ver­un­rei­nigt und ge­stört sind. Und sie zei­gen sich als Ta­len­te und Wohl­ge­fühl, wenn sie klar und leuch­tend sind. Um die Cha­kren zu stär­ken und an­zu­re­gen, gibt es vie­le We­ge. Vor dem Auf­bau­en und Stär­ken kommt das Rei­ni­gen. Das ist ver­gleich­bar mit der Kör­per­pfle­ge: Erst das Du­schen, dann das Cre­men. So wer­den auch im en­er­ge­ti­schen Be­reich erst die Blo­cka­den ge­löst. Die ei­gent­li­che Kraft der Cha­kren kann sich dann wie­der ent­fal­ten. Be­währt ist der Zu­gang über die Me­di­ta­ti­on. Mit dem geis­ti­gen Au­ge schau­en wir auf das je­wei­li­ge Cha­kra, rei­ni­gen es in un­se­rer Vor­stel­lung, bis es sich klar und leuch­tend zeigt und sei­ne Dre­hung schnel­ler wird. Per­fekt er­gänzt sich die Cha­kra-Ar­beit mit Yo­ga, da bei den me­di­ta­ti­ven und kör­per­li­chen Yo­ga-Übun­gen in­ten­siv die Cha­kren an­ge­spro­chen wer­den. Ei­ne wun­der­ba­re Me­tho­de für je­den Tag ist es au­ßer­dem, mit Far­ben und Klän­gen, Sym­bo­len und Ener­gie­bil­dern, Räu­cher­werk und Düf­ten auf das Cha­kren­sys­tem ein­zu­wir­ken. Wenn al­le Cha­kren ge­öff­net sind, sich dre­hen und leuch­ten, gibt es im kör­per­li­chen, see­li­schen und geis­ti­gen Be­reich kei­ne Blo­cka­den. Wir füh­len uns energiegeladen, sta­bil und in un­se­rer Mit­te. Ei­ne klei­ne Über­sicht über die Cha­kren (die de­tail­lier­te Be­schrei­bung ih­rer Wir­kung und Be­deu­tung folgt in den nächs­ten Tei­len der ASTRO­WO­CHE-Se­rie):

BWur­zelcha­kra: Er­dung, Gleich­ge­wicht, Le­bens­kraft, Wil­lens­kraft, Sta­bi­li­tät, Mut, Durch­set­zungs­kraft Blo­cka­de: Ängs­te, De­pres­sio­nen, Miss­trau­en, Wut, man­geln­des Selbst­be­wusst­sein, Kraft­lo­sig­keit

Po­si­ti­on: Be­cken­bo­den Far­be: Rot

CSe­xu­alcha­kra: Part­ner­schaft, Se­xua­li­tät, Schöp­fer­kraft, Lust, Sinn­lich­keit, Fül­le, Le­bens­freu­de Blo­cka­de: Schuld­ge­füh­le, Sor­gen, se­xu­el­le Stö­run­gen, Freud­lo­sig­keit

Po­si­ti­on: Un­ter­bauch Far­be: Oran­ge

Na­belcha­kra: Selbst­wert, aus­ge­gli­che­ne Emo­tio­nen, gu­tes Bauch­ge­fühl, Ent­schei­dungs­fä­hig­keit, in­ne­re Un­ab­hän­gig­keit

Blo­cka­de: Ge­fühls­schwan­kun­gen, Kon­troll­zwang, Kum­mer, Ent­schei­dungs­pro­ble­me, Ab­hän­gig­keit

Po­si­ti­on: Ober­bauch Far­be: Gelb

Herz­cha­kra: Lie­be, Mit­ge­fühl, Har­mo­nie, Her­zens­wär­me, Ver­söh­nung, Frie­den, Gü­te, Hei­lung Blo­cka­de: Lieb­lo­sig­keit, Käl­te, Kon­takt­ar­mut, Vor­wür­fe, Vor­ur­tei­le, Groll, Ver­bit­te­rung, Strei­tig­kei­ten, Trau­er

Po­si­ti­on: Brust­mit­te Far­be: Ro­sa und Grün

Kehlcha­kra: Aus­drucks­fä­hig­keit, Krea­ti­vi­tät, leich­tes Ler­nen, Um­set­zung von Ide­en, kla­re Kom­mu­ni­ka­ti­on, Freund­lich­keit, Of­fen­heit Blo­cka­de: Schüch­tern­heit, Ge­schwät­zig­keit, An­triebs­schwä­che, Dau­er­mü­dig­keit, in­ne­re Un­ru­he, Ver­gess­lich­keit, Ide­en­lo­sig­keit

Po­si­ti­on: Hals­be­reich Far­be: Hell­blau und Tür­kis

Stirncha­kra: Wis­sen, Weis­heit, Er­kennt­nis, In­tui­ti­on, Ver­trau­en, Be­wusst­sein, Fan­ta­sie Blo­cka­de: Über­las­tung, Un­kon­zen­triert­heit, Ver­lust­ängs­te, Über­be­to­nung des Ver­stan­des, Ge­fühl der Be­deu­tungs­lo­sig­keit

Po­si­ti­on: Stirn­mit­te Far­be: In­di­go und Blau

HKro­nen­cha­kra: Spi­ri­tua­li­tät, Auf­ge­ho­ben­sein, An­bin­dung an das Gött­li­che, Stil­le, Sinn des Le­bens, Voll­kom­men­heit, Frie­den Blo­cka­de: Zi­el­lo­sig­keit, Welt­schmerz, Verzweiflung, Stress, Angst vor Krank­heit und Tod, Ge­fühl der Sinn­lo­sig­keit

Po­si­ti­on: Schei­tel­punkt oben auf dem Kopf Far­be: Vio­lett, Weiß, Gold

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