Sod­bren­nen: Kau­gum­mi wirkt Wun­der!

hilft ge­gen Sod­bren­nen

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Kau­gum­mi (bit­te im­mer oh­ne Zu­cker!) – die ers­ten wur­den be­reits vor 9000 Jah­ren ge­kaut – ist bes­ser als sein Ruf, er ist so­gar ein wah­res Wun­der­ding. Ei­ni­ge Stu­di­en ha­ben sich in letz­ter Zeit da­mit be­schäf­tigt und för­der­ten er­staun­li­che Er­kennt­nis­se zu­ta­ge: – Kau­gum­mi kau­en hilft bei der Stress­be­wäl­ti­gung und för­dert zu­gleich die Kon­zen­tra­ti­on und Leis­tungs­fä­hig­keit. Der Grund: Die dau­ern­de Kau­be­we­gung regt be­stimm­te Be­rei­che im Ge­hirn an und stei­gert die Blut­zu­fuhr zum Ge­hirn um bis zu 25 Pro­zent. – Kau­gum­mi hilft ge­gen Heiß­hun­ger. Be­son­ders Pfef­fer­minz­ge­schmack zü­gelt den Ap­pe­tit. Aber Vor­sicht: Nicht un­nö­tig Ka­lo­ri­en über zu­cker­hal­ti­ge Kau­gum­mis zu sich neh­men, grei­fen Sie zu zu­cker­frei­en Al­ter­na­ti­ven. Üb­ri­gens kur­belt Kau­gum­mikau­en auch

den Stoff­wech­sel an, teils um bis zu 20 Pro­zent. – Es regt die Ver­dau­ung an. Gera­de nach ei­ner Bauchope­ra­ti­on steht die Ver­dau­ung dann oft meh­re­re Ta­ge still. Kau­gum­mi kau­en för­dert bei Pa­ti­en­ten je­doch die Darm­ak­ti­vi­tät. – Es hilft auch ge­gen Sod­bren­nen. Durch die ver­mehr­te Spei­chel­pro­duk­ti­on steigt der pH-Wert im Mund­raum an, das neu­tra­li­siert Säu­ren. – Kau­gum­mi kau­en beugt Ka­ries vor. Durch die er­höh­te Spei­chel­pro­duk­ti­on wer­den Spei­se­res­te und schäd­li­che Säu­ren weg­ge­spült. Das er­schwert Bak­te­ri­en, sich zu ver­meh­ren. Be­son­ders der Zu­cker­aus­tausch­stoff Xy­lit, der in vie­len zu­cker­frei­en Kau­gum­mis ver­wen­det wird, wirkt ge­gen Ka­ries. Kau­gum­mi kau­en er­setzt je­doch nicht re­gel­mä­ßi­ges Zäh­ne­put­zen!

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