Ein­fach ge­sund.

Astrowoche - - Inhalt -

War­um Sie zu viel Säu­re mü­de und krank macht.

Fer­tig­ge­rich­te, Wurst, Kä­se, Snacks, Sü­ßig­kei­ten, Soft­drinks, Kof­f­e­in, Ni­ko­tin und Al­ko­hol ge­hö­ren heu­te zum All­tag, über­säu­ern je­doch al­le­samt den Or­ga­nis­mus. Eben­so über­säu­ern Um­welt­gif­te, Schwer­me­tal­le und Gif­te aus Textilien oder Bau­ma­te­ria­li­en. Stress und Streit brin­gen das Säu­re­fass dann oft zum Über­lau­fen. Ei­gent­lich kann der Kör­per sei­nen Säu­reBa­sen­haus­halt selbst­stän­dig re­gu­lie­ren, doch heut­zu­ta­ge feh­len ihm meist zum ei­gen­stän­di­gen Ent­säu­ern: Be­we­gung, Son­nen­licht, Mi­kro­nähr­stof­fe, Ent­span­nung, Was­ser, Har­mo­nie und ei­ne ba­si­sche Er­näh­rung. Und so ver­blei­ben die Säu­ren und Schla­cken im Zwi­schen­zell­ge­we­be. Das Zwi­schen­zell­ge­we­be hat je­doch ei­gent­lich die Auf­ga­be der Ver- und Ent­sor­gung der Zel­len.

So scha­den Säu­ren dem Kör­per:

Aus dem Zwi­schen­zell­ge­we­be er­hal­ten die Zel­len al­les, was sie brau­chen: Glu­co­se, Sau­er­stoff, Vi- tami­ne, Ami­no­säu­ren, Fett­säu­ren, Mi­ne­ral­stof­fe etc. Gleich­zei­tig ge­ben sie per­ma­nent ih­re Ab­fäl­le ein­schließ­lich Säu­ren an das Zwi­schen­zell­ge­we­be ab. Liegt nun ei­ne Über­säue­rung vor, dann wird das Zwi­schen­zell­ge­we­be als La­ger­stät­te für Säu­ren und Schla­cken miss­braucht. Da­durch ge­rät der Fluss ins Sto­cken. Ab­fäl­le kön­nen nicht mehr voll­um­fäng­lich ab­trans­por­tiert wer­den und blei­ben lie­gen. Die Zel­len wis­sen nicht mehr, wo­hin mit ih­rem Müll und müs­sen ihn in ih­rem In­nern la­gern. Da­durch über­säu­ert jetzt auch die Zel­le selbst und ist gleich­zei­tig un­ter­ver­sorgt mit Nähr- und Mi­kro­nähr­stof­fen. Des­we­gen macht Über­säue­rung dick, scha­det den Or­ga­nen, lockt Bak­te­ri­en und Pil­ze an.

Fol­gen kön­nen sein:

Säu­ren ver­stop­fen Blut­ge­fä­ße und füh­ren zu Blut­hoch­druck mit all sei­nen Fol­gen. Sie la­gern sich in die fei­nen Ge­fä­ße der Au­gen­netz­haut und füh­ren da­zu, dass Sie ei­ne im- mer stär­ke­re Bril­le brau­chen. Sie nis­ten sich im Haar­bo­den ein und las­sen Ih­re Haa­re aus­fal­len. Sie bil­den Nie­ren-, Gal­len- und Bla­sen­stei­ne. Sie blo­ckie­ren Ge­len­ke und las­sen die­se schmer­zen (Ar­thri­tis, Ar­thro­se, Gicht und Rheu­ma). Sie set­zen sich zwi­schen die Zel­len der Haut: Das macht alt, fal­tig und lässt Al­ters­fle­cken und Cel­lu­li­te ent­ste­hen. Auch Mü­dig­keit und Kon­zen­tra­ti­ons­schwie­rig­kei­ten deu­ten auf ei­nen zu sau­ren pH-Wert hin.

Das kön­nen Sie tun:

Ent­säu­ern ist gar nicht so ein­fach. Denn wenn die Säu­ren be­reits im In­ne­ren der Zel­le sit­zen, ge­lingt es der Zel­le oft nicht mehr, die­se wie­der aus­zu­lei­ten. Die Säu­ren blei­ben so­mit in der Zel­le – ei­ne ge­sun­de Er­näh­rung reicht dann nicht mehr. Die Zel­le ist re­gel­recht blo­ckiert und ei­ne Ent­säue­rung, aber auch jed­we­de Ent­gif­tung, wird un­mög­lich. Ab­hil­fe schaf­fen Ba­sen­pul­ver. – Neh­men Sie Ba­sen­pul­ver ein, um dem Or­ga­nis­mus aus­rei­chend Mi­ne­ra­li­en zur Ver­fü­gung zu stel­len, die er be­nö­tigt, um die an­fal­len­den Säu­ren zu neu­tra­li­sie­ren und die da­bei ent­ste­hen­den Schla­cken für die Aus­lei­tung be­reit zu stel­len. – Neh­men Sie zu­dem Ba­sen­bä­der, um über die Haut Schla­cken und Säu­ren aus­schei­den zu kön­nen. – Füh­ren Sie Bürs­ten­mas­sa­gen durch, um die Ent­säue­rung über die Lym­phe an­zu­re­gen. – Stel­len Sie die Er­näh­rung auf

ba­sen­rei­che Le­bens­mit­tel um: Obst ist oh­ne Aus­nah­me ba­sen­bil­dend, ge­nau­so wie Ge­mü­se, al­ler­dings mit we­ni­gen Aus­nah­men (Ro­sen­kohl, Ar­ti­scho­cken, Hül­sen­früch­te, Es­sig­gur­ken, Knob­lauch, Spar­gel). We­nig Fleisch essen.

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