Wir dür­fen uns nicht täu­schen las­sen

Astrowoche - - Die Geburtstage Der Woche -

Tag­und­nacht­glei­che, Herbst­be­ginn – wie je­des Jahr ei­ne der schöns­ten Zei­ten über­haupt, die wir in vol­len Zü­gen ge­nie­ßen soll­ten. Wenn wir uns den All­tag aus Sicht der Ster­ne nä­her be­trach­ten, lau­ern jetzt aber auch ei­ni­ge Ge­fah­ren. Nep­tun spielt da­bei die Haupt­rol­le, der auf der welt­li­chen Ebe­ne ziem­lich ver­wir­ren kann.

Die Wo­che be­ginnt groß­ar­tig, ja, die Ster­ne stim­men man­che Men­schen fast eu­pho­risch. Ver­ant­wort­lich da­für ist Ve­nus, die sich bis Di­ens­tag gera­de noch im mäch­ti­gen Lö­wen be­fin­det, in dem sie be­son­ders herz­be­tont ist. Im Tri­gon, al­so im bes­ten Win­kel zu Ura­nus, sorgt sie jetzt nicht nur für ei­ne teil­wei­se sehr aus­ge­las­se­ne Stim­mung, sie för­dert auch Freund­schaft und trägt ein po­si­tiv un­be­re­chen­ba­res Ele­ment in die Lie­be hin­ein. Es er­ge­ben sich un­ge­wöhn­li­che Lie­bes­be­zie­hun­gen, sol­che, mit de­nen nie­mand ge­rech­net hät­te. Ve­nus-Ura­nus kann zu­dem das Lie­bes­le­ben be­reits be­ste­hen­der Be­zie­hung be­le­ben. Ein Grund, um für den Wo­chen­be­ginn et­was Ge­mein­sa­mes, et­was Be­son­de­res zu pla­nen. Der wei­te­re Ver­lauf der Wo­che ist dann je­doch nicht mehr so be­schwert. Nep­tun tritt mas­siv in Er­schei­nung, wie er das schon ge­häuft in die­sem Mo­nat ge­tan hat. Kon­kret ha­ben wir in den Ta­gen um den 20. ei­ne Mer­kur-Nep­tun­Op­po­si­ti­on am Him­mel, die nicht ge- ra­de für geis­ti­ge Klar­heit sorgt, son­dern im Ge­gen­teil die Ge­dan­ken ver­wirrt. Kei­ne gu­te Zeit al­so für Ent­schei­dun­gen von grö­ße­rer Trag­wei­te. Wir könn­ten uns bö­se täu­schen, zu­mal am 20. auch Ne­u­mond ist, der vor al­lem am Tag da­vor, al­so am 19., zu­sätz­lich das Be­wusst­sein trü­ben kann. Da an Ne­u­mond im­mer auch ein po­si­ti­ver Neu­an­fang statt­fin­den kann, wä­re die­ser durch sei­ne Ver­bin­dung mit dem an­ge­spann­ten Nep­tun gut, um et­wa mit dem Rau­chen auf­zu­hö­ren. Es wä­re zu­min­dest ei­nen Ver­such wert. Vie­le Un­klar­hei­ten tau­chen auch am En­de der Wo­che in Form ei­ner Mar­sNep­tun-Op­po­si­ti­on auf. Jetzt soll­ten wir uns noch mehr vor Be­trug, Hin­ter­ge­hung und Täu­schung in Acht neh­men, soll­ten aber auch selbst pri­vat und ge­schäft­lich mit of­fe­nen Kar­ten spie­len. Ach­ten soll­ten wir die ge­sam­te Wo­che un­ter die­sem an­ge­spann­ten Nep­tun auch auf un­se­re Ge­sund­heit, da star­ke Nep­tun-Aspek­te, vor al­lem, wenn Sie da­von auch noch per­sön­lich be­trof­fen sind, doch et­was schwä­chen kön­nen. Ins­ge­samt ge­se­hen ist das kei­ne ty­pi­sche Ar­beits­wo­che, in der man hart zu­packt, auch wenn das den­noch von uns ge­for­dert wird. Um­so wich­ti­ger ist es, in der Frei­zeit auch wirk­lich ganz ab­zu­schal­ten und nicht per­ma­nent Pro­ble­me zu wäl­zen, die da­durch kei­nes­wegs bes­ser oder gar ge­löst wer­den. Ei­ne ge­wis­se Ver­drän­gung kann ge­sund sein und ist oft­mals un­be­dingt an­zu­ra­ten.

Ihr Micha­el All­gei­er

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