Ein­fach ge­sund.

8 Sau­na­tipps für mehr Ent­span­nung.

Astrowoche - - Inhalt -

Jetzt be­ginnt mit dem Herbst wie­der die per­fek­te Zeit für ent­span­nen­de Sau­na-Aben­de. Wir ha­ben acht Tipps für die Schwitz­kam­mer: 1. Es­sen Sie vor­her (nur) ei­ne Klei­nig­keit. Mit lee­rem Ma­gen lie­gen Sie schnell un­ter der Holz­bank (Kol­laps­ge­fahr). Ist der Ma­gen je­doch mit Ver­dau­en be­schäf­tigt, zieht er viel Blut ab, die Kreis­lauf­be­las­tung steigt. Des­halb vor dem Sau­na­abend et­was es­sen, aber nicht zu viel. Auf je­den Fall Hän­de weg vom Fei­er­abend-Bier­chen vor dem Sau­na-Gang. 2. Le­gen Sie zwi­schen Sport­trai­ning und Sau­na ei­ne Pau­se ein. Las­sen Sie min­des­tens 15 bis 30 Mi­nu­ten zwi­schen Trai­ning und Sau­na ver­strei­chen. Auch wenn man nur da­sitzt oder -liegt: Sau­na be­las­tet Herz und Kreis­lauf. Des­we­gen nur aus­ge­ruht zum Schwit­zen. Die Hit­ze wä­re sonst zu an­stren­gend für Ih­ren Kreis­lauf. Wär­me för­dert die Durch­blu­tung der Mus­ku­la­tur und da­mit ih­re Re­ge­ne­ra­ti­on. 3. Trock­nen Sie sich vor je­dem Sau­na­gang ab. Vor der Sau­na geht man un­ter die Du­sche. Doch tro­cken Sie sich da­nach auf je­den Fall ab. Ge­hen Sie nass in die Sau­na, min­dern Sie de­ren Wir­kung, weil ver­duns­ten­des Du­sch­was­ser Ih­ren Kör­per kühlt. Fol­ge: Sie schwit­zen we­ni­ger. 4. Ma­chen Sie lie­ber kur­ze und hei­ße Sau­na­gän­ge. Faust­re­gel: Neu-Schwit­zer blei­ben acht bis zehn, Pro­fis bis zu 15 Mi­nu­ten. Die letz­ten drei Mi­nu­ten ge­nie­ßen Sie im Sit­zen, um den Kreis­lauf auf den Käl­te­schock vor­zu­be­rei­ten. Be­son­ders ge­fähr­lich fürs Herz: Dau­er­schwit­zen auf der un­ters­ten Bank! Die un­ters­te Bank der Sau­na ist nur ei­ne Stu­fe und nicht zum Sit­zen ge­dacht. Wenn es Ih­nen zu heiß ist, blei­ben Sie lie­ber nur fünf Mi­nu­ten, aber da­für auf der obers­ten Bank. Mehr als drei Sau­na­gän­ge ver­grö­ßern den po­si­ti­ven Hit­ze-Ef­fekt nicht, son­dern er­mü­den Ih­ren Kör­per nur über­mä­ßig. 5. Tan­ken Sie vor der Ab­küh­lung fri­sche Luft. Kal­te Brau­se, Tauch­bad und Win­ter­luft kos­ten Über­win­dung. Doch der Tem­pe­ra­tur­schock trai­niert Ihr Im­mun­sys­tem. Warm­du­scher be­las­ten At­mung und Kreis­lauf. Kn­eipp in al­len Eh­ren, aber di­rekt nach dem Sau­na­bad ist eis­kal­tes Was­ser­tre­ten ta­bu, es über­for­dert die Selbst­re­gu­la­ti­on des Kör­pers und er­höht die Ge­fahr von Ge­fäß­krämp­fen. Bes­ser erst mal raus an die fri­sche Luft, vor­küh­len und Sau­er­stoff tan­ken. Die Schleim­häu­te sind von der tro­cke­nen Sau­na-Luft aus­ge­trock­net. Feuch­te und fri­sche Luft wirkt dem ent­ge­gen und ver­rin­gert so das Ri­si­ko von Atem­wegs­er­kran­kun­gen. 6. Ver­zich­ten Sie aufs Trin­ken zwi­schen den Sau­na­gän­gen. Zwi­schen den Sau­na­gän­gen trin­ken Sie bes­ser nicht. Grund: Das Schwit­zen ent­zieht dem Blut Was­ser. Nach­fol- gend wan­dert Flüs­sig­keit aus den Ge­we­ben ins Blut. Die ent­hal­te­nen Ab­fall­stof­fe wer­den über Le­ber und Nie­re aus­ge­schie­den. Wer zwi­schen den Sau­na­gän­gen trinkt, ver­rin­gert den ge­we­ber­ei­ni­gen­den Ef­fekt des Schwitz­ba­des. Nach dem letz­ten Gang müs­sen Sie aber viel trin­ken. Sonst kann es we­gen Aus­trock­nung Kopf­weh ge­ben. 7. Ver­mei­den Sie kör­per­li­che An­stren­gun­gen in der Sau­na. In der Sau­na ist die Sau­er­stoff­kon­zen­tra­ti­on re­du­ziert, Be­we­gun­gen und Spre­chen be­las­ten Kreis­lauf und die At­mung stark. 8. Ein­mal pro Wo­che in die Sau­na reicht. Un­ge­fähr ei­ne Wo­che lang hält laut Aus­sa­ge des Deut­schen Sau­na­bunds die po­si­ti­ve Wir­kung von Sau­na­gän­gen auf das Im­mun­sys­tem an. Auch mehr­mals in der Wo­che zu sau­nie­ren ist in Ord­nung, ei­ne wei­te­re Ver­bes­se­rung er­reicht man da­durch al­ler­dings nicht.

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