As­tro-The­ma.

War­um Jung­frau­en im Herbst auf­blü­hen.

Astrowoche - - Inhalt -

Sind Sie ein Win­ter­typ oder eher ein Herbst­mensch wie et­wa die Jung­frau? Na­tür­lich wer­den das letzt­end­lich Ih­re per­sön­li­che Vor­lie­ben, Ih­re Prä­gung und viel­leicht auch Ih­re Er­fah­run­gen in der Kind­heit be­stim­men – aber auch Ihr Stern­zei­chen hat da­bei ein wich­ti­ges Wort mit­zu­re­den. Eben auch die Jah­res­zeit, die Stim­mung in der Na­tur, in die Sie hin­ein­ge­bo­ren wur­den.

Der WID­DER liebt das wie­der­er­wa­chen­de Le­ben, in das er hin­ein­ge­bo­ren wur­de. Das Prin­zip Ih­res Stern­zei­chens ent­spricht den Kräf­ten der Na­tur, die sich im Früh­ling ge­gen den Win­ter be­haup­ten, neu auf­bre­chen. Die­se Na­tur hat Sie zum Kämp­fer ge­macht. Wäh­rend der STIER auf­blüht, wenn die Pflan­zen und Blu­men be­reits Wur­zeln schla­gen, wenn sie kräf­tig wer­den: Sie be­wah­ren, för­dern und be­schüt­zen das neue Le­ben auf der Er­de. Das gibt Ih­nen Ih­re sinn­li­che

Nä­he zum Bo­den, der uns trägt. Und präg­te gleich­zei­tig Ih­ren Be­schüt­zer­geist für al­les Be­ste­hen­de. Im Ge­gen­satz zu den ZWIL­LIN­GEN, die den duf­ten­den, blü­hen­den, üp­pi­gen Früh­ling fei­ern – wie ein Fest, das die Na­tur für die Men­schen be­rei­tet hat: In Ih­rer stärks­ten Jah­res­zeit hat je­de Pflan­ze, je­de Blu­me be­reits ih­re ei­ge­ne Form, ihr ei­ge­nes We­sen an­ge­nom­men. Das ent­spricht der ei­gen­wil­li­gen In­di­vi­dua­li­tät, die Sie in die­se auf­blü­hen­de Welt tra­gen. Wäh­rend der

KREBS die Men­schen um sich schart und zu ei­ner Fa­mi­lie zu­sam­men­führt: In ei­ner Jah­res­zeit, in der sich die ers­ten Früch­te bil­den, in der be­reits die Kir­schen ver­lo­ckend in den Bäu­men hän­gen, die Sie für Ih­re Fa­mi­lie ern­ten wer­den. In die­ser Zeit er­wacht Ih­re star­ke müt­ter­li­che Kraft. Wäh­rend der LÖ­WE im pral­len Som­mer zum herz­li­chen, wohl­wol­len­den Pa­tri­ar­chen (oder eben der Ma­tri­ar­chin) her­an­rei­fen wird, der sei­ne Fa­mi­lie för­dert und be­schützt: In der pral­len Son­ne des Sü­dens er­wacht Ihr groß­zü­gi­ger, be­herr­schen­der Geist, den man be­wun­dert und auch liebt. Die Früch­te in den Bäu­men sind ge­reift, wenn mit der Ern­te die stärks­te Zeit der

JUNG­FRAU kommt: Der Spät­som­mer und der Herbst sind die Jah­res­zeit, die Ih­rem Prin­zip ent­spre­chen, in der Sie auf­blü­hen, in der die Spreu vom Wei­zen ge­trennt wird. Was Sie so per­fekt wie kein an­de­res Stern­zei­chen be­herr­schen, in­stinkt­si­cher: Das Gu­te vom Schlech­ten zu tren­nen, das Ge­sun­de vom Un­ge­sun­den, das Nütz­li­che vom Nutz­lo­sen. Die­ser der Herbst er­blüht in den bes­ten Zei­ten der

WAA­GE zum bun­ten Fest in den Wäl­dern, bei dem die Laub­bäu­me zum Ab­schied ih­re präch­tigs­ten Far­ben an­neh­men: Da­mit kommt auch die Tag­und­nacht­glei­che, das ab­so­lu­te Gleich­ge­wicht in der Na­tur, das Sie ver­kör­pern. Die­ses Stre­ben nach Har­mo­nie ver­wan­delt sich in der bes­ten Jah­res­zeit des SKOR­PI­ONS in das Stre­ben nach Wie­der­ge­burt: Al­les stirbt in der Na­tur, aber un­ter der Er­de bil­det sich be­reits der Hu­mus für aus neu­es Le­ben im nächs­ten Jahr. Ihr Prin­zip: Aus al­lem, was war, wird et­was Neu­es. Dem folgt der

SCHÜT­ZE, die be­sinn­li­che Ad­vents­zeit, die zu ei­nem Hö­he­punkt des Le­bens auf der Er­de führt: In der Käl­te des Win­ters er­le­ben wir den kür­zes­ten Tag des Jah­res, in dem das Licht er­wacht, mit dem sich die Hoff­nung auf neu­es Le­ben aus­brei­tet. Mit­ten im stren­gen Win­ter des

STEINBOCKS, der jetzt sei­ne stärks­te Zeit er­lebt: Al­les schweigt, al­les ist tot, nur Ihr Ehr­geiz glüht. Die fes­seln­de Käl­te ist Ihr Ansporn, mit Ih­rem ei­ge­nen Wil­len, Ih­rem ei­ge­nen Ehr­geiz das Le­ben auf die­ser Er­de neu er­blü­hen zu las­sen. Ein Le­ben, dem der

WAS­SER­MANN in kla­ren, stil­len, in sich ge­kehr­ten Win­ter­ta­gen ent­ge­gen­strebt: Ih­re bes­te Zeit, in die aber auch der Fa­sching fällt, in dem der Mensch sich hin­ter tau­send Mas­ken ver­birgt, aber auch die in­di­vi­du­el­le Rol­le ein­nimmt, die er am liebs­ten von sich zeigt. Der Mensch, das In­di­vi­du­um er­wacht, wäh­rend sich die

FI­SCHE im auf­kei­men­den Früh­ling zu­rück­zie­hen: Sie lie­ben die­se ers­ten son­ni­gen Ta­ge im März, sind aber noch mit ei­nem Fuß im hart­nä­cki­gen Win­ter. Sie füh­len sich wur­zel­los auf die­ser Er­de, die noch kei­ne Wur­zeln ge­schla­gen hat. Sie wen­den sich dem Hö­he­ren, der spi­ri­tu­el­len Ebe­ne zu, dem Über­sinn­li­chen.

Win­ter

Som­mer

Früh­ling

Herbst

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