So­und­sha­per...

Audio Test - - News -

Bang & Oluf­sen zeig­te auf der Funk­aus­stel­lung erst­mals das Beo­sound Sha­pe Sys­tem – und wir such­ten nach den Laut­spre­chern. Nach­dem wir sie ge­fun­den ha­ben, in­ter­view­ten wir Dr. Pe­tros Belim­pa­sa­kis von B&O:

Was ist so be­son­ders an der Beolab 50? Der Beolab 50 ist ein High-end Laut­spre­cher für Men­schen, die ein­tau­chen wol­len in Klang­wel­ten. Men­schen, die die Zeit an­hal­ten und ab­tau­chen in die Klang­er­fah­rung. Sie wer­den als Ste­reo­paar an­ge­bo­ten, ha­ben 2100 Watt (!) pro Laut­spre­cher und sind je­weils mit 7 Tö­nern aus­ge­stat­tet. Je­der Tö­ner hat sei­nen ei­ge­nen Ver­stär­ker, DSP und D/a-wand­ler und so wei­ter.

Das klingt ja nach ei­nem schwer­ge­wich­ti­gem, mas­si­vem Ge­rät… Ja, es ist ein sehr mas­si­ves Ge­rät. Aber zur sel­ben Zeit ist es ein sehr wohn­li­ches Ob­jekt. Un­se­re In­ten­ti­on war es ei­nen Laut­spre­cher zu bau­en, der sich schon al­lein von den ver­wen­de­ten Ma­te­ria­li­en in die Um­ge­bung ein­fügt. So ver­wen­den wir zum Bei­spiel Alu­mi­ni­um, das die Um­ge­bung re­flek­tiert, wir ver­wen­den sehr war­mes Holz und na­tür­lich Stof­fe. Ein tech­nisch in­ter­es­san­ter Aspekt ist der Hoch­tö­ner in Form ei­ner akus­ti­schen Lin­se. Er ver­steckt sich, wenn der Laut­spre­cher nicht be­nutzt wird. Nur bei Ver­wen­dung er­scheint er. Er wird me­cha­nisch nach au­ßen ge­fah­ren und der Ab­strahl­win­kel lässt sich eben­falls elek­tro­me­cha­nisch ver­stel­len. Der Paar­preis liegt bei im­mer­hin 26000 Eu­ro.

Was hat es mit dem Beo­sound Sha­pe Sys­tem auf sich? Das Beo­sound Sha­pe-sys­tem ist für Men­schen ge­schaf­fen, die ei­ne Ba­lan­ce zwi­schen Tech­no­lo­gie und In­nen­ein­rich­tung su­chen. Es be­steht aus sechs­ecki­gen Ka­cheln, die man in je­de er­denk­li­che Form und Gestalt zu­sam­men­set­zen kann. Und es sind nicht al­les die glei­chen. Man­che sind Ver­stär­ker, man­che sind Laut­spre­cher, man­che sind akus­ti­sche Ab­sor­ber von der Art, wie man sie eher in Ton­stu­di­os fin­den wür­de. Sie schlu­cken stö­ren­de Re­fle­xio­nen im Raum. Man kann es sich aus­su­chen, wie vie­le Laut­spre­cher man ha­ben möch­te. Es kann je nach Be­darf er­wei­tert wer­den und wach­sen. Und auch die Stof­fe kön­nen ganz ein­fach ge­tauscht wer­den, wenn man ei­nen Ta­pe­ten­wech­sel braucht – ein ein­fa­ches Klick­sys­tem. Das gan­ze In­ter­view: www.li­ke­hi­fi.de

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