As­hes – Das De­büt­al­bum von Al­bert Af Eken­stam

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Al­bert Af Eken­stam. Der Na­me klingt wie aus ei­ner Wi­kin­ger-sa­ga, ge­hört al­ler­dings ei­nem ab­so­lu­ten New­co­mer der schwe­di­schen Sin­ger-song­wri­ter-sze­ne. Er de­bü­tier­te die­ses Früh­jahr mit sei­nem ers­ten Al­bum „As­hes“. Ob er da­bei an die Pop-le­gen­de Da­vid Bo­wie dach­te, sei da­hin­ge­stellt. Sei­ne Mu­sik ist je­den­falls aus an­de­rem Holz ge­schnitzt. Der Ver­zich­tet auf gro­ße Ar­ran­ge­ments, elek­tro­ni­sche Ef­fek­te und Tex­te oh­ne über­mä­ßi­gen Ge­brauch von Stil­mit­teln sind cha­rak­te­ris­tisch für „As­hes“. Ab­so­lut un­ge­fil­tert wer­den die Ge­füh­le des Mu­si­kers trans­por­tiert. Al­les oh­ne viel Dra­ma­tik, da­für sehr au­then­tisch. Das Plat­ten­la­bel be­schreibt Al­bert Af Eken­stam als ei­nen un­er­schro­cken küh­nen, auf­rich­ti­gen und ge­rad­li­ni­gen Ty­pen. Auf ver­schie­de­nen Fes­ti­vals trat Al­bert als Sup­port-act pro­mi­nen­ter Bands, wie The Po­sies und Be­ar’s Den auf, was ihm die Türen ei­ni­ger nam­haf­ter bri­ti­scher Ma­ga­zi­ne öff­ne­te. Ge­mein­sam mit den Mu­si­kern Su­mie Na­ga­no (Ge­sang/ Gi­tar­re), Fi­lip Ley­man (Drums/ Key­board/ Pro­duk­ti­on) und Max Lin­dahl (Trom­pe­te) konn­te ei­ni­ge Mo­na­te nach die­sen ers­ten Er­fol­gen das Al­bum „As­hes“fer­tig­ge­stellt wer­den. Traum­haf­ter In­die-pop mit glas­kla­rem Sound. Die­ser Klang hat et­was me­di­ta­ti­ves an sich. Wir dür­fen ge­spannt sein, wie sich der Schwe­de in Zu­kunft ent­wi­ckelt, al­te The­men in un­se­re Zeit zu über­set­zen.

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