Lea­ve and Re­turn – Soul & Jazz von Ple­bei­an Lo­ve

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Die­sen Herbst, ge­nau­er am 20.10.2017, er­scheint „Lea­ve and Re­turn“von Ple­bei­an Lo­ve.es ist das be­reits zwei­te Al­bum der Leip­zi­ger Sän­ge­rin Mai­ke Lin­de­mann und des Köl­ner Gi­tar­ris­ten Mat­thi­as Kurth. Ih­ren un­ge­wöhn­li­chen Na­men ver­dan­ken Ple­bi­an Lo­ve ei­nem Text­zi­tat aus dem Jazz­klas­si­ker „Cry Me A Ri­ver“. Auch die­sen Song ha­ben die bei­den un­ter an­de­rem neu in­ter­pre­tiert. Statt „Cry Me A Ri­ver“er­scheint al­ler­dings auf der neu­en Plat­te ei­ne an­de­re Co­ver­ver­si­on als krö­nen­der Ab­schluss. Die Wahl fiel auf „You Keep Me Han­gin’ On“. An die­sem Ti­tel der un­ver­ges­se­nen Su­pre­mes ha­ben sich schon ei­ni­ge ver­sucht. Die wohl be­kann­tes­te Va­ri­an­te lie­fer­te Kim Wil­de in den Acht­zi­gern. Ple­bi­an Lo­ve passt al­ler­dings kei­nes­wegs in die­ses Ras­ter. Ih­re Mu­sik ist ei­ne wun­der­ba­re Mi­schung aus Jazz und Sin­ger Song­wri­ter. Denn in der Tat sind, bis auf ei­nen, al­le Songs des ak­tu­el­len Al­bums aus ei­ge­ner Fe­der. End­stan­den ist das Werk im Üb­ri­gen bei Ra­fa­el Klit­zing in den Echo­lux Stu­di­os in Leip­zig. „Lea­ve and Re­turn“ist von Jazz und Soul ge­prägt. In den Tex­ten fin­det man Lie­be und Lei­den­schaft, an­spruchs­voll ver­packt in Mai­ke Lin­de­manns Stim­me und Mat­thi­as Kurths Gi­tar­ren­spiel. Die Ar­beit an „Lea­ve and Re­turn“hat gan­ze zwei Jah­re in An­spruch ge­nom­men. Der Auf­wand hat sich ge­lohnt. Das Al­bum ist an­spre­chend und ab­wechs­lungs­reich. Manch­mal ver­träumt und mys­tisch wie bei „When My He­art“, ein an­de­res Mal sehr ex­pres­siv wie in der ge­lun­ge­nen In­ter­pre­ta­ti­on des Mo­town-hits „You Keep Me Han­gin’ On“. Für al­le, die Ple­bei­an Lo­ve li­ve er­le­ben möch­ten, ge­hen die bei­den auch auf Tour. Ge­plant sind Kon­zer­te in Deutsch­land, Ös­ter­reich und der Schweiz.

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