Neue EP „Wall“von Fe­lix Räu­ber (Po­lar­kreis 18)

Audio Test - - Magazin -

Fe­lix Räu­ber ge­hört zu den Stars im deut­schen Pop­ge­schäft. Spä­tes­tens seit Po­lar­kreis 18 ih­ren Hit ”Al­lein Al­lein“lan­de­ten, war der Dresd­ner als de­ren Band­lea­der ein auch in­ter­na­tio­nal an­er­kann­ter Mu­si­ker. Nun ver­sucht er es tat­säch­lich ein­mal al­lein und de­bü­tiert mit der EP „Wall“, sei­nem ers­ten So­lo­pro­jekt. Kur­zer Blick zu­rück. An­ge­fan­gen hat­te al­les im Dresd­ner Kel­ler­stu­dio mit ei­ner Band aus der spä­ter Po­lar­kreis 18 wur­de. Schon mit ih­rem ers­ten Stu­dio­al­bum be­wie­sen die Sach­sen ein gu­tes Händ­chen für ein­gän­gi­ge Pop­mu­sik. Das zwei­te brach­te den end­gül­ti­gen Durch­bruch. Da­nach ent­schied man sich für ei­ne schöp­fe­ri­sche Pau­se. Für die ak­tu­el­le EP „Wall“ließ sich der Po­lar­kreis 18 – Front­mann von Rei­sen in den Na­hen Os­ten in­spi­rie­ren. Un­ver­kenn­bar bleibt al­ler­dings die Hand­schrift des Fe­lix Räu­ber. Er hat sich ent­wi­ckelt, die Stü­cke wir­ken rei­fer und auf­wen­di­ger als frü­her. Da­durch öff­net sich die EP „Wall“nicht gleich je­dem, wie es noch bei Po­lar­kreis 18 der Fall war. In­wie­weit sich der nah­öst­li­che Ein­fluss nun auf den Sound aus­wirk­te, bleibt dem Zu­hö­rer über­las­sen. Der EP lässt hier ei­ni­gen In­ter­pre­ta­ti­ons­spiel­raum zu.

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