Hold On Lio­ness – Kris­to­fer Åström mit neu­er EP

Audio Test - - Magazin -

Er steht seit gut zwan­zig Jah­ren für das be­lieb­te nor­di­sche Song­wri­ting. „Hold On Lio­ness“war der Vor­bo­te für die am 17. Au­gust er­schie­ne­ne Dop­pel-vi­nyl. Auf „Qua­dri­lo­gy“sind al­le seit den 2000er Jah­ren ent­stan­de­nen EPS ver­tre­ten. Die Ti­tel sind da­bei in der Re­gel vol­ler Me­lan­cho­lie, ei­ner Grund­stim­mung, die wohl für den kal­ten Nor­den ty­pisch zu sein scheint. Als Be­glei­tung sei­ner Stü­cke wählt Kris­to­fer Åström meist die akus­ti­sche Gi­tar­re. Der Sound auf der „Qua­dri­lo­gy“klingt vin­ta­ge, so­weit man das für Mu­sik über­haupt sa­gen kann. Der Ti­tel­song von „Hold On Lio­ness“und „Nort­hern Lights“sind, Åström-ty­pisch, mi­ni­ma­lis­ti­sche und ana­lo­ge Ei­gen­kom­po­si­tio­nen. Das War­ten auf die Dop­pel-lp hat sich ge­lohnt. Schon äu­ßer­lich ist sie ein kei­nes Kunst­werk ge­wor­den. Auf dem In­lay fin­den sich Zeich­nun­gen von Yng­ve Lund­berg. Das De­sign selbst stammt von Ti­na Dam­gard. Zum Klang der Pres­sung brau­chen wir nicht vie­le Wor­te ver­lie­ren. Denn was passt bes­ser zum Vin­ta­ge-sound als die gu­te al­te Lang­spiel­plat­te.

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