DOTA und die Frei­heit – ein neu­es Al­bum

Audio Test - - Magazin -

„Die Frei­heit“, was für ein schö­ner Ti­tel. Es geht na­tür­lich um Mu­sik, ge­nau­er ge­sagt um deut­schen In­die Pop von DOTA. Hier geht es al­so nicht nur um den ty­pi­schen Herz-schmerz, son­dern um kla­re State­ments zum ak­tu­el­len Zeitgeist. Ob Leis­tungs­druck, On­li­ne­da­ting oder #Metoo-be­we­gung, auf dem ak­tu­el­len Al­bum ist al­les ver­sam­melt und in wun­der­ba­rer Mu­sik ver­packt. DOTA bleibt mit „Die Frei­heit“am Puls der Zeit. Auch der Ti­tel selbst fin­det sich in den Songs: „So viel Frei­heit. Ich bin über­for­dert. Was mach ich dar­aus? Ich such mir ei­nen Yo­gal­eh­rer, der mir sagt, wann ich ein­at­men soll und wann aus.“. Mit viel Ge­spür für die lei­sen Tö­ne geht von der Plat­te und DOTA ei­ne be­son­de­re Fas­zi­na­ti­on aus. Die am 14.09.2018 er­schie­ne­ne Dop­pel-vi­nyl ist ei­ne tol­le Al­ter­na­ti­ve zum MP3- oder Cd-al­bum und ge­fällt schon rein op­tisch. Die In­nen­sei­te schmückt ein kunst­vol­les Fo­to der In­ter­pre­tin. Auch die Gestal­tung des Co­vers kommt voll zur Gel­tung. Ganz ne­ben­bei klingt die Auf­nah­me noch fan­tas­tisch, die ent­spre­chen­de Hard­ware vor­aus­ge­setzt.

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