Paul McCart­ney – Die Bio­gra­fie

520 Sei­ten Pa­per­back, 21 x 14 cm 19,99 Eu­ro; Han­ni­bal

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Der New Yor­ker Au­tor Pe­ter Ames Car­lin hat schon Bio­gra­fi­en zu Ober- Beach- Boy Bri­an Wil­son und „The Boss“Bru­ce Springs­teen ver­fasst. Als US- Ame­ri­ka­ner hat er mög­li­cher­wei­se ei­nen anderen Blick auf die le­ben­de Mu­sik- Iko­ne Paul McCart­ney, der ent­schei­dend dar­an mit­wirk­te, En­g­land zum Mut­ter­land des Pop zu ma­chen. Als Co- Al­pha­tier der Beat­les avan­cier­te er mit John Len­non zum größ­ten Song­schrei­ber nach 1960, als Sän­ger und Mul­ti­in­stru­men­ta­list be­geis­ter­te er auch klas­sisch ge­schul­te Mu­si­ker wie den Beat­les- Pro­du­zen­ten Ge­or­ge Mar­tin. „Paul McCart­ney – A Li­fe“er­schien be­reits 2009, Alan Tep­per hat das von Kirs­ten Bor­chardt ein­fühl­sam über­setz­te Werk bis zum Fe­bru­ar 2017 ak­tua­li­siert. Der auf zahl­rei­chen In­ter­views und gründ­li­cher Re­cher­che be­ru­hen­de Text – wel­che ei­ne Wohl­tat in Zei­ten von dump­fen 140-Zei­chen-Ver­ödun­gen – liest sich flüs­sig. Die auf­re­gen­de Beat­les- Ära und die mitt­ler­wei­le fast vier­mal so lan­ge So­lo­kar­rie­re, Künst­ler und Mensch kom­men glei­cher­ma­ßen zu ih­rem Recht. Auch für Nicht-Beat­les- Ma­ni­acs zu emp­feh­len. lbr

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