Cé­ci­le McLo­rin Sal­vant

Dreams And Dag­gers

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Ein Pri­se Chan­son, ei­ne gro­ße Por­ti­on Jazz, ein Hauch Vau­de­vil­le und ei­ne gran­dio­se, wand­lungs­fä­hi­ge Stim­me: Das ist die Mix­tur, die Cé­ci­le McLo­rin Sal­vant ein­zig­ar­tig macht. Die 1989 ge­bo­re­ne Ame­ri­ka­ne­rin wird al­ler­or­ten als neu­er Star ge­han­delt – völ­lig zu Recht. Je nach­dem, wie es die Tex­te ver­lan­gen, kann ih­re Stim­me hau­chen, fau­chen, kräch­zen, vi­brie­ren, for­dern, lis­peln, be­tö­ren, nüch­tern er­zäh­len oder raum­fül­lend auf­schwel­len – ein sen­sa­tio­nel­les Aus-

Nan­cy Wil­son And Can­non­ball Ad­der­ley drucks­spek­trum. Das im Sep­tem­ber 2016 li­ve im New Yor­ker Jazz­club Vil­la­ge Van­guard mit­ge­schnit­te­ne Pro­gramm um­fasst vor al­lem Fremd­kom­po­si­tio­nen, mei­det aber die Stan­dards. In den 16 Ti­teln geht ihr Be­gleittrio fein­füh­lig auf al­le Nuan­cen im Ge­sang ein, ge­währt ihr Raum und ver­dich­tet, wo es er­for­der­lich ist. Hin­zu kom­men ein Li­ve-Du­ett mit dem Pia­nis­ten Sul­li­van Fort­ner so­wie sechs Stu­dio­auf­nah­men mit ei­nem Streich­quar­tett. Wer­ner Stie­fe­le

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