Re­so­nan­ce/ H’art (Funk: Dop­pel- CD, als Im­port 3 LPs; Slick: CD, als Im­port Dop­pel- LP)

Audio - - REPORT › BESUCH BEI NUBERT -

Sei­ne Me­lo­di­en, sein un­ver­kenn­ba­rer Ton – Grant Gre­en ist ein Ti­tan der Jazz­gi­tar­re. Vie­le Al­ben des Ame­ri­ka­ners wur­den erst nach sei­nem Tod 1979 ver­öf­fent­licht, ge­nau wie die vor­lie­gen­den Live-Auf­nah­men aus Frank­reich und Ka­na­da. Re­so­nan­ce-Chef Zev Feld­man ist es zu ver­dan­ken, dass die­se tol­len, nie ver­öf­fent­lich­ten Mit­schnit­te nun end­lich zu hö­ren sind. Ei­gent­lich sind es drei Al­ben: „Funk In Fran­ce“ver­eint „The Round Hou­se“, ei­ne Auf­nah­me des ORTF-Ra­di­os 1969 in Pa­ris, und „Hau­te Funk“vom Jazz-Fes­ti­val in An­ti­bes 1970. „Slick!“wie­der­um zeigt, wie Gre­en 1975 klang, als er ein Kon­zert in Van­cou­ver gab. „The Round Hou­se“zeigt Gre­en vor­wie­gend im klas­si­schen Trio mit Bass und Drums, wäh­rend sei­ne Band bei „Hau­te Funk“aus Drums, Or­gan und Te­nor­sa­xo­fon be­steht und ei­ne hei­ße Fun­kjazz-Sup­pe ser­viert. Gre­en gilt nicht um­sonst als Vor­rei­ter des Acid Jazz. 1975 dreht die Com­bo mit E-Pia­no, Bass, Drums und Per­cus­sion voll auf und macht „How In­sen­si­ti­ve“, auf „The Round Hou­se“ru­hi­ge 7:19 Mi­nu­ten lang, zu ei­nem 26:04-Mi­nu­ten-Mons­ter. Auf­schluss­reich sind die gu­ten Book­lets. Se­bas­ti­an Schmidt

Iron Ci­ty (1972), Sun­day Morning (1961), Ma­ta­dor (1979), Oleo (1980), Grant’s First Stand (1961)

Gui­tar Jazz, Funk Grant Gre­en Funk In Fran­ce: From Pa­ris To An­ti­bes (1969–1970); Slick! Live At Oil Can Har­ry’s

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