Di­ver­se

So­was von egal – Ger­man Synth Wa­ve Un­der­ground 1980–1985

Audio - - SERVICE › BESTENLISTE - Win­fried Du­lisch

Bu­reau B/ In­di­go (CD, LP)

Par­al­lel zur Neu­en Deut­schen Wel­le, die sich in den 80ern ge­gen das Tral­la­la der Charts be­haup­te­te, ent­wi­ckel­te sich in Deutsch­land ei­ne un­ter­grün­dig al­ter­na­ti­ve Dis­co­sze­ne. DJs und Mu­si­ker be­rei­te­ten Syn­thie-Sounds und Com­pu­ter-Rhyth­men, die sie von Kraft­werk und Can her kann­ten, für den Tanz­bo­den auf. Die­se Tra­di­ti­on wird auf dem Ham­bur­ger Kiez bei so­ge­nann­ten Da­ma­ged Goods Par­tys ge­pflegt. „Lie­be, Trie­be, Die­be“von Schwell­kör­per, „Sen­ti­men­tal“von Trä­nen­in­va­si­on oder „Die Rus­sen kom­men“vom Ber­lin Ex­press fül­len dort den Floor. Die­se und elf wei­te­re post­pun­ki­ge Syn­thie-Plat­ten, de­ren Auf­nah­me­qua­li­tät sich ex­trem un­ter­schei­det, hat Tom Mor­gens­tern zu ei­nem ho­mo­gen klin­gen­den Al­bum ge­mas­tert. Tan­ge­ri­ne Dream, Klaus Schul­ze

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