Nie­mand ver­hun­gert, aber…

Augsburger Allgemeine (Ausgabe Stadt) - - Meinung & Dialog -

Zum Leit­ar­ti­kel „Der So­zi­al­staat lässt sei­ne Bür­ger nicht im Stich“von Ru­di Wais (Mei­nung & Dia­log) vom 13. März: Was ist in Ru­di Wais bei dem Kommentar zu der Spahn-äu­ße­rung ge­fah­ren? Si­cher, bei uns le­ben kei­ne Mas­sen in Sl­ums, ver­hun­gert nie­mand im Stra­ßen­gra­ben. Aber ist das nach Mei­nung des Au­tors die Gren­ze für ein men­schen­wür­di­ges Le­ben? Si­cher, um die Jahr­tau­send­wen­de, eher schon vor­her, war un­ser So­zi­al­sys­tem drin­gendst re­form­be­dürf­tig.

Aber die Agen­da 2010 un­ter­stellt nicht den wirk­lich ar­beits­un­wil­li­gen Lang­zeit­ar­beits­lo­sen, den So­zi­al­staat aus­nut­zen zu wol­len, son­dern al­len. Al­so auch Kran­ken, Be­hin­der­ten oder Men­schen, die durch Ma­nage­ment­feh­ler oder ein per­sön­li­ches Schick­sal in die­se La­ge ge­kom­men sind. Ger­hard May­er, Is­ma­ning

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