Nach­träg­li­che Ein­fluss­nah­me

Augsburger Allgemeine (Land Nord) - - Meinung & Dialog -

Zu un­se­rer Be­richt­er­stat­tung über die SPD und die Par­tei­ein­tritts Kam­pa­gne der Ju­sos, um die Gro­Ko zu ver­hin­dern: Die Wäh­ler ha­ben bei der Bun­des­tags­wahl das Ge­wicht der ein­zel­nen Par­tei­en fest­ge­legt. Die nach­träg­li­che Ein­fluss­nah­me von Par­tei­mit­glie­dern oh­ne Par­la­ments­sitz auf das Er­geb­nis von Ko­ali­ti­ons­ver­hand­lun­gen be­son­ders via Mitgliedervotum hier­zu er­höht das Er­pres­sungs­po­ten­zi­al, al­so das Par­tei­ge­wicht – und ver­fälscht da­mit den Wäh­ler­wil­len. So wird „De­mo­kra­tie“un­glaub­wür­dig – eben­so wie durch Lob­by­is­mus.

Theo­dor Lutz, Augs­burg

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