Jahr­zehn­te­lang ha­ben sich die Stadt­rä­te ge­wehrt

Augsburger Allgemeine (Land West) - - Bayern -

Die meis­ten an­de­ren Kom­mu­nen ha­ben sie ein­ge­führt, als erst­mals ei­ne grö­ße­re Stra­ßen­sa­nie­rung an­stand.

Be­son­ders schwie­rig wird’s, wenn seit Jahr­zehn­ten Stra­ßen aus­ge­baut wur­den, oh­ne An­woh­ner zur Kas­se zu bit­ten. Wenn die Sat­zung dann doch kommt, ist der Är­ger groß. Das ist bei­spiels­wei­se in Aichach der Fall. Vor drei Jah­ren muss­te dort die „Hei­li­ge Kuh“der Stadt­po­li­tik ge­schlach­tet wer­den. Die Sat­zung wur­de auf Druck der Kom­mu­nal­auf­sicht be­schlos­sen. Jahr­zehn­te­lang hat­ten sich die Stadt­rä­te da­ge­gen ge­wehrt. Zum ei­nen, weil sie die Sat­zung als un­ge­recht emp­fin­den. Zum an­de­ren, weil dies bei der Ein­ge­mein­dung von Stadt­tei­len En­de der 70er Jah­re den Bür­gern ver­spro­chen wor­den sei. Der Streit geht üb­ri­gens wei­ter – bis heu­te ist noch kei­ne Stra­ße ab­ge­rech­net wor­den. Auch weil die lan­des­wei­ten Ent­schei­dun­gen da­zu ab­ge­war­tet wer­den soll­ten.

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