Schrau­ben-Mil­li­ar­där Würth zählt sein Geld nicht mehr

Augsburger Allgemeine (Land West) - - Wirtschaft -

Schrau­ben-Mil­li­ar­där Rein­hold Würth hat es auf­ge­ge­ben, sein Geld zu zäh­len. „Ich zäh­le mein Geld so wie die Ur­be­völ­ke­rung am Ama­zo­nas: Eins, zwei, viel“, sag­te der 81-Jäh­ri­ge der Fun­ke-Me­di­en­grup­pe. Manch­mal ha­be er gar kein Geld: Wenn er sei­nen Flie­ger­klub be­su­che, müs­se er sich auch mal das Bier von Freun­den be­zah­len las­sen, wenn er nichts da­bei ha­be. Glück ist für den Un­ter­neh­mer re­la­tiv. „Ein Dich­ter sag­te mal: Das größ­te Glück ist, gut aus­ge­schla­fen zu sein. Dem stim­me ich zu.“Wenn er mor­gens aus­ge­schla­fen sei und nichts weh­tue, „könn­te ich glück­li­cher kaum sein“. Würth kün­dig­te zu­dem an, die Zahl der Nie­der­las­sun­gen lang­fris­tig mehr als zu ver­dop­peln. Zu­dem sag­te er knapp ein­ein­halb Jah­re nach der Ent­füh­rung sei­nes be­hin­der­ten Soh­nes in Os­thes­sen, dass die­ser nun wo­an­ders le­be.

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