Vor­beu­gen ge­gen Fa­ti­gue

Sport ist gut für vie­le Krebs­pa­ti­en­ten

Augsburger Allgemeine (Land West) - - Gesundheit -

Berlin Sport, aber auch Yo­ga, Tai Chi, Qi­gong und Ent­span­nungs­übun­gen kön­nen Krebs­pa­ti­en­ten hel­fen, die Stra­pa­zen ei­ner Strah­len­the­ra­pie bes­ser zu über­ste­hen, so die Deut­sche Ge­sell­schaft für Ra­di­oon­ko­lo­gie (DEGRO). Da­mit könn­ten Pa­ti­en­ten ei­ner Fa­ti­gue vor­beu­gen. Un­ter die­ser quä­len­den Mü­dig­keit und Er­schöp­fung lei­den vie­le Krebs­kran­ke wäh­rend und nach der Krebs­be­hand­lung – auch nach ei­ner Strah­len­the­ra­pie. Die DEGRO rät den Pa­ti­en­ten, be­reits zu Be­ginn der Strah­len­the­ra­pie kör­per­lich und men­tal ak­tiv zu wer­den.

Ob­wohl die Be­strah­lung über die Jah­re im­mer ef­fek­ti­ver und scho­nen­der ge­wor­den ist, be­kom­men zahl­rei­che Pa­ti­en­ten ei­ne krebs­as­so­zi­ier­te Fa­ti­gue. „Die Pa­ti­en­ten lei­den un­ter ei­ner gro­ßen Er­schöp­fung, ih­re Ener­gie­re­ser­ven sind rasch ver­braucht und be­reits ge­rin­ge kör­per­li­che Ak­ti­vi­tä­ten er­mat­ten sie“, er­klärt Pro­fes­sor Ste­pha­nie Combs (Mün­chen), Pres­se­spre­che­rin der DEGRO. Auch An­triebs­lo­sig­keit und Kon­zen­tra­ti­ons­schwie­rig­kei­ten kenn­zeich­nen die krebs­as­so­zi­ier­te Fa­ti­gue, un­ter der 60 bis 80 Pro­zent der Pa­ti­en­ten nach ei­ner Strah­len- und/oder Che­mo­the­ra­pie lei­den. „Es kann so weit ge­hen, dass Pa­ti­en­ten ih­ren Be­ruf nicht mehr aus­üben und nicht mehr am so­zia­len Le­ben teil­neh­men kön­nen.“

Noch ist nicht be­kannt, was ge­nau die Fa­ti­gue aus­löst. Die Be­hand­lung schät­zen die Ex­per­ten als schwie­rig ein. Me­di­ka­men­te ha­ben sich als weit­ge­hend wir­kungs­los er­wie­sen. Ei­ni­ge Be­trof­fe­ne be­rich­te­ten über ei­ne Bes­se­rung durch Gin­seng

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