Schlaf­man­gel kann Hor­mon­haus­halt stö­ren

Augsburger Allgemeine (Land West) - - Gesundheit -

Chro­ni­scher Schlaf­man­gel oder ei­ne dau­er­haf­te Stö­rung des Ta­gNacht-Rhyth­mus kann den Hor­mon­haus­halt aus dem Gleich­ge­wicht brin­gen. Dar­auf weist die Deut­sche Ge­sell­schaft für En­do­kri­no­lo­gie hin. Da­durch kann es zur In­su­lin­re­sis­tenz kom­men – da­bei sind die Blut­zu­cker­wer­te er­höht, ob­wohl ver­mehrt In­su­lin pro­du­ziert wird. Au­ßer­dem ge­ra­ten die den Hun­ger re­gu­lie­ren­den Hor­mo­ne un­ter Um­stän­den durch­ein­an­der und der Be­trof­fe­ne hat mehr Ap­pe­tit. Mög­li­che Fol­ge ist das Me­ta­bo­li­sche Syn­drom. Ei­ne hor­mo­nel­le Stö­rung, die Me­di­zi­ner an star­kem Über­ge­wicht, er­höh­tem Blut­druck so­wie er­höh­tem Blut­zu­cker und -fett­wer­ten er­ken­nen. Das Ri­si­ko für Herz­in­farkt und Schlag­an­fall ist in der Fol­ge er­höht.

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