Im­mo­bi­li­en im­mer teu­rer

Auch klei­ne Städ­te in Bay­ern be­trof­fen

Augsburger Allgemeine (Land West) - - Wirtschaft -

Mün­chen

Der star­ke An­stieg der Im­mo­bi­li­en­prei­se in Bay­ern hat klei­ne Städ­te und Ge­mein­den er­fasst. Auch in Ort­schaf­ten mit un­ter 50 000 Ein­woh­nern ha­ben die Kauf­prei­se für Ei­gen­tums­woh­nun­gen seit dem Früh­jahr um 4,2 Pro­zent an­ge­zo­gen. Dies be­rich­tet der Im­mo­bi­li­en­ver­band Deutsch­land (IVD). Das war fast so hoch wie in grö­ße­ren Städ­ten mit über 50 000 Ein­woh­nern, wo die Prei­se im Schnitt um 4,7 Pro­zent nach oben klet­ter­ten.

In den ver­gan­ge­nen Jah­ren wa­ren die Prei­se in ers­ter Li­nie in den Groß­städ­ten ge­stie­gen, al­len vor­an in Mün­chen. Knapp und teu­er ist Wohn­ei­gen­tum aber längst nicht mehr nur in der Lan­des­haupt­stadt. Laut IVD über­steigt die Nach­fra­ge un­ter an­de­rem auch in Augs­burg, Re­gens­burg und Neu-Ulm das An­ge­bot. Zu­min­dest im bay­ern­wei­ten Schnitt be­deu­tet dies laut IVD aber nicht, dass der Haus­kauf für Bay­erns Bür­ger heu­te fi­nan­zi­ell schwie­ri­ger wä­re als vor 20 Jah­ren – im Ge­gen­teil. Das ver­füg­ba­re Ein­kom­men sei seit 1995 um et­wa 50 Pro­zent ge­stie­gen, die Prei­se für Ein­fa­mi­li­en­häu­ser hät­ten im glei­chen Zei­t­raum um et­wa 36 Pro­zent zu­ge­legt.

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