US-Re­ge­lung mit VW auch über Drei-Li­ter-Mo­to­ren

Augsburger Allgemeine (Land West) - - Wirtschaft -

Bei der Be­wäl­ti­gung des Ab­gas­skan­dals soll Volks­wa­gen in den USA laut ei­nem Me­dien­be­richt ei­nen wei­te­ren Durch­bruch er­zielt ha­ben. Die Nach­rich­ten­agen­tur Bloom­berg be­rich­tet, der Kon­zern ha­be mit den US-Be­hör­den nun auch ei­ne Ver­ein­ba­rung über die von den Ma­ni­pu­la­tio­nen der Ab­gas­wer­te be­trof­fe­nen Drei-Li­ter-Die­sel­fahr­zeu­ge er­zielt. Dies wur­de je­doch we­der vom Kon­zern noch von Be­hör­den be­stä­tigt. Für die meis­ten der in den USA be­trof­fe­nen Wa­gen, knapp 500000 Fahr­zeu­ge mit Zwei-Li­ter-Mo­tor, gibt es be­reits ei­ne Re­ge­lung. Sie sieht Ent­schä­di­gungs­re­ge­lun­gen für die Au­to­be­sit­zer vor. Kei­ne Lö­sung gab es bis­lang für die rund 80 000 Lu­xus­fahr­zeu­ge mit Drei-Li­ter-Mo­to­ren. Laut Bloom­berg soll VW nun mit den Um­welt­be­hör­den ver­ein­bart ha­ben, dass 60 000 die­ser Wa­gen um­ge­rüs­tet wer­den. 19000 Fahr­zeu­ge wer­de der Kon­zern zu­rück­kau­fen, da bei die­sen Mo­del­len ei­ne tech­ni­sche Über­ho­lung zu kom­pli­ziert sei.

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