Schwa­bens Li­te­ra­tur­preis geht 2016 nach Ba­sel

Augsburger Allgemeine (Land West) - - Feuilleton -

Der Schwä­bi­sche Li­te­ra­tur­preis, den der Be­zirk Schwa­ben ver­gibt, rich­tet sich an Au­to­ren, die ih­re Wur­zeln im schwä­bisch-ale­man­ni­schen Kul­tur­raum ha­ben. Die­ser um­fasst auch die Schweiz, und von dort kommt in die­sem Jahr die Trä­ge­rin des mit 2000 Eu­ro do­tier­ten 1. Prei­ses: Ju­lia Ker­se­baum aus Ba­sel. Der Wett­be­werb 2016 stand un­ter dem The­ma „Kind­heit“, und Ker­se­baum setz­te sich un­ter 232 Ein­sen­dun­gen durch mit ih­rer Kurz­ge­schich­te „Un­ver­gess­lich“. Ei­nem, wie die Ju­ry lob­te, „mit gro­ßer Nüch­tern­heit zu Pa­pier ge­brach­ten Er­fah­rungs­be­richt“über die Le­bens­li­ni­en zwei­er Freun­din­nen. Der 2. Preis geht an den Augs­bur­ger Michael Licht­warck­A­sch­off – im ver­gan­ge­nen Jahr war er der 1. Preis­trä­ger –, ge­folgt von Phil­ipp Brotz (Frei­burg). Lars An­dré Amann er­hält den Son­der­preis für ei­nen jun­gen Au­tor. Ei­ne Antho­lo­gie aus den Ein­sen­dun­gen zum Wett­be­werb er­scheint im Augs­bur­ger Wiß­ner-Ver­lag („Kind­heit“, 397 S., 14,80 Eu­ro).

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