Wahl über­flüs­sig?

Augsburger Allgemeine (Land West) - - Meinung & Dialog -

Zu „Der po­pu­lärs­te Po­li­ti­ker wird Bun­des­prä­si­dent“(Sei­te 1) vom 15. 11.: Ih­re Zei­tung soll­te mit pla­ka­ti­ven Über­schrif­ten et­was sen­si­bler um­ge­hen. Auch wenn tat­säch­lich der neue Bun­des­prä­si­dent von den zur­zeit herr­schen­den Par­tei­en aus­ge­han­delt wur­de, ist es nach dem Grund­ge­setz im­mer noch der Bun­des­ver­samm­lung über­las­sen zu wäh­len. Ih­re Über­schrift hält da­mit ei­ne Wahl für über­flüs­sig und un­ter­gräbt da­durch das Ver­trau­en der Be­völ­ke­rung in un­se­re par­la­men­ta­ri­sche De­mo­kra­tie.

Her­mann Küm­meth, Lu­den­hau­sen

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