Der hu­mo­ris­ti­sche Typ aus Bochum

Augsburger Allgemeine (Land West) - - Kino -

Ein je­cker Typ war Frank Goo­sen (* 31. Mai 1966 in Bochum) schon im­mer. Als Drei­jäh­ri­ger singt er mi­nu­ten­lang ak­tu­el­le Hits im Spei­se­saal ei­nes Ho­tels. In der Thea­ter-AG sei­nes Bochu­mer Gym­na­si­ums pre­dig­te er: „Wer Text lernt, ist nur zu faul zum Im­pro­vi­sie­ren.“Im Li­te­ra­tur­ka­ba­rett „Tre­sen­le­sen“zu­sam­men mit Jo­chen Malms­hei­mer fei­ert er ab 1992 Er­fol­ge und ge­winnt Prei­se. Nach fast 1000 Auf­trit­ten geht das Duo im Jahr 2000 aus­ein­an­der, lebt aber in fünf CDs wei­ter. Dem Thea­ter ist Frank Goo­sen längst ver­fal­len. Mit den hu­mo­ris­ti­schen Pro­gram­men „In­dis­kret“, „Lie­gen ler­nen“(auch als Buch und Film er­schie­nen) und „Krip­pen­blues“tourt er durch die Lan­de. Eif­rig schreibt er Ro­ma­ne, et­wa „Po­kor­ny lacht“, „Som­mer­fest“, „Ra­ke­ten­män­ner“und jüngst „Förs­ter, mein Förs­ter“. Auch Kurz­ge­schich­ten und Ko­lum­nen fürs Ki­cker Sport­ma­ga­zin und die Sta­di­on­zei­tung des VfL Bochum. Schon 2003 er­hielt er den Li­te­ra­tur­preis Ruhr – in Bad Hamm. (loi)

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.