Wer ist selbst oh­ne Ver­feh­lung?

Augsburger Allgemeine (Land West) - - Augsburg -

Zum Ar­ti­kel „Förs­ter kämpft um sein po­li­ti­sches Über­le­ben“vom 19. No­vem­ber: Frei nach Jo­han­nes, Ka­pi­tel 8: „Ge­nos­sen, die­ser Mann ist er­grif­fen auf fri­scher Tat im Bor­dell. Wer un­ter euch oh­ne Sün­de ist, der wer­fe den ers­ten St­ein. Da sie aber das hör­ten, gin­gen sie hin­aus, von ih­rem Ge­wis­sen über­führt, ei­ner nach dem an­dern, von den Äl­tes­ten bis zu den Ge­rings­ten.“

Lie­be Ge­nos­sin­nen und Ge­nos­sen, Re­dak­teu­re und Re­dak­teu­rin­nen, Le­ser und Le­se­rin­nen, wenn ihr nun eu­er Ge­wis­sen be­fragt und fest­ge­stellt habt, dass je­de Ver­feh­lung, die ihr je be­gan­gen habt, die aber nicht an die Öf­fent­lich­keit ge­langt ist, euch mo­ra­lisch in die La­ge ver­setzt, den St­ein zu wer­fen, so nehmt den größ­ten, den ihr fin­det.

Wenn dem nicht so ist, so ver­dammt ihn auch nicht, schickt ihn los, auf dass er nicht mehr sün­di­ge.

Augs­burg

Knut Wuh­ler,

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