Trump will frei­en Han­del stop­pen

USA Auch das Ab­kom­men mit der EU steht mehr denn je auf der Kip­pe

Augsburger Allgemeine (Land West) - - Erste Seite -

Bis­lang hat sich Do­nald Trump ja kaum in die Kar­ten schau­en las­sen, was er tat­säch­lich tun will, wenn er im Ja­nu­ar US-Prä­si­dent wird. Doch nun mel­de­te er sich per Vi­deo­bot­schaft zu Wort, und im­mer­hin ei­nes scheint jetzt klar zu sein: Der Re­pu­bli­ka­ner hat es ernst ge­meint mit sei­ner Dro­hung, den frei­en Han­del zwi­schen Ame­ri­ka und an­de­ren Staa­ten zu stop­pen.

Wenn es nach ihm geht, stei­gen die USA aus dem Transpa­zi­fi­schen Frei­han­dels­ab­kom­men TPP aus. Da­mit steht auch TTIP, der um­strit­te­ne Ver­trag mit Eu­ro­pa, mehr denn je auf der Kip­pe. Denn TPP galt als Blau­pau­se für das ame­ri­ka­nisch-eu­ro­päi­sche Ab­kom­men.

Sie­ben Jah­re lang hat­ten die USA mit elf Län­dern rund um den Pa­zi­fik ver­han­delt. Es soll­te die größ­te Frei­han­dels­zo­ne der Welt wer­den. Das Ab­kom­men mit der EU wä­re dann der nächs­te Schritt zum Ab­bau von Zöl­len und Han­dels­hemm­nis- sen. Gera­de die deut­sche Ex­port­wirt­schaft ver­band da­mit gro­ße Hoff­nun­gen. Doch es gab auch Be­fürch­tun­gen – zum Bei­spiel, dass un­se­re Stan­dards im Ver­brau­cher­schutz auf der Stre­cke blei­ben. War­um Trump mit sei­nem Nein zum frei­en Han­del auch Bay­ern scha­den kann, er­klärt Jür­gen Marks im Leit

ar­ti­kel. In der Po­li­tik le­sen Sie, wie der künf­ti­ge US-Prä­si­dent zum gro­ßen Schau­lau­fen in sei­nen gol­de­nen Turm in New York bit­tet.

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