Ent­war­nung in Ja­pan

Erd­be­ben In Fukushima bleibt Tsu­na­mi aus

Augsburger Allgemeine (Land West) - - Panorama -

Fukushima

Bei ei­nem neu­en schwe­ren Erd­be­ben in der ja­pa­ni­schen Ka­ta­stro­phen­re­gi­on Fukushima sind die Ein­woh­ner von ver­hee­ren­den Fol­gen ver­schont ge­blie­ben. Am Di­ens­tag­mor­gen beb­te die Er­de mit ei­ner Stär­ke von 7,4. Es traf je­ne Re­gi­on, die am 11. März 2011 von ei­nem Be­ben der Stär­ke 9,0 und ei­nem ge­wal­ti­gen Tsu­na­mi ver­wüs­tet wor­den war. 18500 Men­schen ka­men da­mals ums Le­ben, im Atom­kraft­werk Fukushima Daiichi war es zu Kern­schmel­zen ge­kom­men.

Am Di­ens­tag­mor­gen brach­ten sich tau­sen­de Men­schen in der Re­gi­on im Nord­os­ten Ja­pans in Si­cher­heit, als die Be­hör­den ei­ne Tsu­na­mi-War­nung aus­ga­ben. Aber die Flut­wel­len er­reich­ten le­dig­lich ei­ne Hö­he von stel­len­wei­se über ei­nem Me­ter. Grö­ße­re Schä­den blie­ben aus. Im Lauf des Ta­ges folg­ten meh­re­re schwä­che­re Nach­be­ben.

In der Atom­rui­ne Fukushima so­wie an­de­ren Re­ak­to­ren in der Re­gi­on, die al­le ab­ge­schal­tet sind, gab es nach An­ga­ben der Be­trei­ber kei­ne wei­te­ren Un­re­gel­mä­ßig­kei­ten.

Ins­ge­samt wur­den bis­lang 17 Ver­letz­te ge­mel­det. Ein Brand in ei­ner For­schungs­an­la­ge des Che­mie­un­ter­neh­mens Ku­re­ha konn­te schnell ge­löscht wer­den. Nach An­ga­ben der Wet­ter­be­hör­de han­del­te es sich um ein Nach­be­ben der Er­schüt­te­rung von 2011. Ja­pans Be­hör­de warn­te vor mög­li­chen wei­te­ren Nach­be­ben von ähn­li­cher In­ten­si­tät in den nächs­ten Ta­gen.

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