Lie­se­lot­te von Fa­bers ver­bor­ge­ne Ma­le­rei

Augsburger Allgemeine (Land West) - - Waswannwo -

Die Ent­de­ckung ei­nes fas­zi­nie­ren­den Le­bens­werks er­mög­licht die Aus­stel­lung „Lie­se­lot­te von Fa­ber – Ma­len im Ver­bor­ge­nen“vom 26.

No­vem­ber bis 2. Fe­bru­ar 2017 im Obe­r­am­mer­gau Mu­se­um. Wäh­rend ih­res lan­gen Le­bens von 1920 bis 2014 hat kei­ne Aus­stel­lung mit Bil­dern der aka­de­misch aus­ge­bil­de­ten Ma­le­rin statt­ge­fun­den. In Lie­se­lot­te von Fa­bers Werk wir­ken grund­sätz­lich die künst­le­ri­schen Ein­flüs­se der Weg­be­rei­ter der klas­si­schen Mo­der­ne fort. An­ders als die meis­ten Ma­ler ih­rer Ge­ne­ra­ti­on ging sie aber nicht den Weg in die völ­li­ge Abs­trak­ti­on wei­ter, son­dern ver­ließ nie die Ge­gen­ständ­lich­keit. Da­mit blieb sie fremd un­ter ih­ren künst­le­ri­schen Zeit­ge­nos­sen. Deut­lich sicht­bar sind Zi­ta­te aus dem Werk Au­gust Ma­ckes, zu dem sie ei­ne „We­sens­ver­wandt­schaft“emp­fand, eben­so fal­len aber auch sur­rea­lis­ti­sche Ein­flüs­se auf. Ih­re Bil­der sind von Men­schen be­völ­kert, ge­drängt ste­hen sie zu­gleich iso­liert ne­ben­ein­an­der. Fo­to: Obe­r­am­mer­gau Mu­se­um O

Obe­r­am­mer­gau Mu­se­um, Dorf­str. 8, Te­le­fon 088 22/941 36, www.ober­am­mer­gau­mu­se­um, Öff nungs­zei­ten: Di. bis So. von 10 bis 17 Uhr.

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