Mer­kel und die Ma­na­ger

Augsburger Allgemeine (Land West) - - Meinung & Dialog -

Zu „Schäu­b­le kri­ti­siert Acker­mann“(Wirt­schaft) vom 23. No­vem­ber: Wenn man die Rie­ge der Vor­stän­de von Ban­ken und Kon­zer­nen von A bis Z ( Acker­mann bis Zum­win­kel ) an­schaut, kann ei­nem wirk­lich spei­ü­bel wer­den. Für mich her­aus­ra­gend steht da Mar­tin Win­ter­korn, der bis letz­tes Jahr den VWKon­zern in den jet­zi­gen Zu­stand ge­führt hat für ein Jah­res­sa­lär im letz­ten Jahr, das dem Fünf­zig­fa­chen des­sen ent­spricht, was die Bun­des­kanz­le­rin ver­dient. Da­für trägt sie Ver­ant­wor­tung für ein Volk von 80 Mil­lio­nen und muss für je­des ge­sag­te Wort den Kopf hin­hal­ten. Und dann muss sie auch noch die Hin­ter­las­sen­schaf­ten die­ser o. g. Herr­schaf­ten auf­räu­men wie Ban­ken­kri­sen oder die kom­men­den Mas­sen­ent­las­sun­gen durch Sa­nie­rungs­maß­nah­men bei Ban­ken und aktuell bei VW. Dass sich An­ge­la Mer­kel un­ter sol­chen Um­stän­den noch mal zur Wie­der­wahl stellt, kann man als Macht­an­spruch, Ma­so­chis­mus oder ein­fach wei­ter­hin Ver­ant­wor­tung zu über­neh­men wahr­neh­men. Von mir wird sie je­den­falls wei­ter­hin den ent­spre­chen­den Re­spekt er­hal­ten.

Ru­dolf Amann, Sulz­berg

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