El­tern lie­ben kur­ze Na­men

Stu­die Ein­sil­big­keit bei Bu­ben im Trend

Augsburger Allgemeine (Land West) - - Panorama -

Leip­zig

El­tern ge­ben ih­ren Kin­dern gern kur­ze Na­men. Paul, Fynn, Max oder Karl: Ge­ra­de bei den Bu­ben hät­ten ein­sil­bi­ge Na­men in den ver­gan­ge­nen zehn Jah­ren stark an Be­liebt­heit ge­won­nen, be­rich­ten For­scher der uni­ver­si­tä­ren Leip­zi­ger Na­men­be­ra­tungs­stel­le.

Die meis­ten Mäd­chen­na­men sind dem­nach zwar wei­ter­hin zwei- und drei­sil­big, doch Mia, Ida, Lea und Co. ho­len auf. El­tern über­tref­fen sich zu­dem in Ei­gen­kon­struk­tio­nen. Die For­scher nen­nen Jaz, Su und Linn als mo­di­sche Bei­spie­le. Ein­zel­buch­sta­ben als Na­men sind in Deutsch­land al­ler­dings nicht er­laubt. Ul­tra-Kurz­ver­sio­nen wie das eng­li­sche TJ et­wa kön­nen El­tern nur in der aus­ge­schrie­be­nen Form über­neh­men, sprich Tee-Jay. Oft kom­me das je­doch nicht vor.

Für die Stu­die un­ter­such­ten die Na­mens­for­scher die Da­ten von mehr als 300 Ge­burts­kli­ni­ken und Kran­ken­häu­sern.

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