Gro­ße Wel­len schlägt der Wech­sel an der Volks­büh­ne

Augsburger Allgemeine (Land West) - - Feuilleton Regional -

ge­führt wer­den muss.“Wer das liest, mag sich nicht vor­stel­len, wie das am Ber­li­ner En­sem­ble ge­ra­de ist, wenn Ree­se und Pey­mann sich gleich­zei­tig dort auf­hal­ten.

Noch grö­ße­re Wel­len schlägt der Wech­sel an der Ber­li­ner Volks­büh­ne. Dort hört zum En­de der Spiel­zeit Frank Cas­torf als In­ten­dant auf. Sein Nach­fol­ger ist Chris Der­con, der zu­vor die Ta­te Gal­le­ry of Mo­dern Art in Lon­don lei­te­te. Hier be­tei­ligt sich auch die Öf­fent­lich­keit re­ge an der Dis­kus­si­on: auf der ei­nen Sei­te der gu­te Ber­li­ner Cas­torf, auf der an­de­ren der kal­te in­ter­na­tio­na­le Kul­tur­ma­na­ger Der­con. Wer den Gu­ten und wer den Bö­sen in dem Stück spie­len soll, ist klar. Die­se Si­tua­ti­on muss auch am Haus ab- Gre­gor Gy­si.

Wie läuft das in Augs­burg, wo die In­ten­dan­tin Ju­lia­ne Vot­te­ler ger­ne noch um zwei Jah­re ih­ren Ver­trag ver­län­gert hät­te, um den Über­gang in die Aus­weich­spiel­stät­ten meis­tern zu kön­nen? Mit Ra­che- und Re­van­che­ge­füh­len kann sie nichts an­fan­gen. Vot­te­ler er­zählt, dass sie schon sechs Mal in ih­rer Thea­ter­kar­rie­re ei­ne sol­che Si­tua­ti­on er­lebt hat. „Die Stim­mung an ei­nem Thea­ter kann ex­trem dar­un­ter lei­den“, sagt sie. Sie hat sich selbst vor­ge­nom­men, es in Augs­burg nie so weit kom­men zu las­sen. „Wir ge­hen freund­schaft­lich mit­ein­an­der um“, sagt Vot­te­ler.

Be­son­ders an der Si­tua­ti­on in Augs­burg ist ge­ra­de, dass der neue kauf­män­ni­sche Di­rek­tor Fried­rich Mey­er, der sich ge­mein­sam mit An­dré Bü­cker als Lei­tungs­team für das Augs­bur­ger Thea­ter be­wor­ben hat­te, schon seit dem Be­ginn der neu­en

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