Ein klei­nes Kunst­werk

Augsburger Allgemeine (Land West) - - Holzwinkel, Roth- Und Zusamtal - Neu­säß: Die St­ein­ex­per­ten der Fir­ma Hu­ber

Sie­ben St­un­den dau­ert es, bis Tho­mas Hu­ber die Kon­tu­ren der Son­ne aus dem St­ein her­aus­ge­ar­bei­tet hat. Der St­ein­metz liebt sei­nen Be­ruf. „Je­den Kun­den­wunsch set­zen wir ganz in­di­vi­du­ell mit un­se­ren Mit­ar­bei­tern um“, so der In­ha­ber der Fir­ma St­ein­metz Hu­ber. Seit über 25 Jah­ren führt er ge­mein­sam mit sei­nem Bru­der das Un­ter­neh­men, das ne­ben ei­nem kom­plet­ten An­ge­bot rund um das The­ma Na­tur­stein auch Un­ter­stüt­zung bei der Aus­wahl des Gr­ab­steins an­bie­tet. „Ei­ne Ent­schei­dung über ein Gr­ab­mal zu tref­fen, ist im­mer ein emo­tio­na­ler Vor­gang, den wir best­mög­lich be­glei­ten“, weiß Klaus Hu­ber aus lang­jäh­ri­ger Er­fah­rung. Das Un­ter­neh­men bin­det die Hin­ter­blie­be­nen des­halb ger­ne in al­le Schrit­te mit ein. Als Ers­tes ist es wich­tig, ei­ne ge­naue Vor­stel­lung von dem Ver­stor­be­nen zu be­kom­men. Wie war der Mensch zu Leb­zei­ten, wel­che Vor­lie­ben hat­te er? Erst da­nach be­ginnt die Su­che nach dem pas­sen­den Ma­te­ri­al, der Form des St­ei­nes und ei­ner ge­eig­ne­ten In­schrift. In den ver­gan­ge­nen Mo­na­ten hat sich ge­zeigt, dass der Trend zu na­tur­be­las­se­nen St­ei­nen geht. „Wir le­gen gro­ßen Wert auf hei­mi­sche Ma­te­ria­li­en“, er­klärt Tho­mas Hu­ber. Das Un­ter­neh­men kennt sei­ne Lie­fe­ran­ten und ach­tet sehr ge­nau auf die Her­kunft der St­ei­ne. Durch die ei­ge­ne (teils auch com­pu­ter­ge­steu­er­te) Pro­duk­ti­on im Haupt­sitz der Fir­ma in Neu­säß ha­ben die Kun­den den Vor­teil, dass sie nach Aus­wahl des pas­sen­den Ma­te­ri­als auch wäh­rend des Her­stel­lungs­pro­zes­ses im­mer mal vor­bei­schau­en kön­nen, wie sich ihr Auf­trag ent­wi­ckelt. Zwi­schen vier und acht Wo­chen dau­ert es in der Re­gel vom Ent­wurf bis zum Ver­set­zen der Grab­an­la­ge. Mit dem Set­zen ist der Auf­trag häu­fig noch nicht be­en­det. „Wir bie­ten un­se­ren Kun­den die Mög­lich­keit ei­ner Be­pflan­zung und die Dau­er­grab­pfle­ge durch uns an.“Klaus Hu­ber kann den Wunsch vie­ler An­ge­hö­ri­ger nach­voll­zie­hen, al­les in ei­ne Hand zu le­gen.

Zuf­rie­den­heit der Kun­den

„Sie ha­ben ge­mein­sam mit uns ei­nen Ort der Er­in­ne­rung für ei­nen ge­lieb­ten Men­schen ge­schaf­fen und wis­sen, dass wir in ih­rem Sin­ne auch al­le an­de­ren Din­ge gut um­set­zen kön­nen.“Qua­li­tät und Zuf­rie­den­heit der Kun­den sind für die St­ein­met­ze obers­tes Ge­bot. Der be­son­de­re Ort Gr­ab­mal soll nicht nur ge­pflegt sein. Da es im­mer wie­der an Grab­an­la­gen zu Schä­den kommt – et­wa durch Van­da­lis­mus oder durch Stür­me –, bie­tet St­ein­metz Hu­ber ei­ne Ver­si­che­rung an, die in sol­chen Fäl­len die Kos­ten für die Re­pa­ra­tur oder Wie­der­her­stel­lung über­nimmt. Eben­so ha­ben Kun­den die Mög­lich­keit ei­ner güns­ti­gen Gr­ab­mal­fi­nan­zie­rung oder be­reits im Vor­aus mit­tels Gr­ab­pfle­ge­ver­trag sämt­li­che wäh­rend der Gr­ab­lauf­zeit an­fal­len­den Leis­tun­gen ab­zu­si­chern.

Ein Zei­chen der Per­sön­lich­keit

„Ein Gr­ab­mal ist nicht nur Aus­druck ei­nes per­sön­li­chen Ver­hält­nis­ses“, fin­det Tho­mas Hu­ber, „es ist auch im­mer ein klei­nes Kunst­werk, das ein­ma­lig ist“. Ei­ne kos­ten­güns­ti­ge Ab­wick­lung im Ster­be­fall bie­tet Hu­ber mit sei­nem zu­ge­hö­ri­gen Be­stat­tungs­dienst. Der Be­stat­tungs­dienst in Schwa­ben ist für Hin­ter­blie­be­ne An­sprech­part­ner al­ler Art, von der Vor­sor­ge bis hin zur Trau­er­fei­er. „Un­ser Team bie­tet stets ei­ne in­di­vi­du­el­le Ab­wick­lung“, er­klärt Tho­mas Hu­ber und weist auf ei­ne 20-jäh­ri­ge Er­fah­rung im Be­stat­tungs­dienst hin. pm

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