Dub à la Pub t und den Sch T auf Wei­he­rer uzer Loulou

Kul­turi­na Trotz viel­sei­ti­ger An­ge­bo­te do­mi­nie Tau­sen­de Be­su­cher lau­schen an drei Büh­nen M sieb­ten Gerst­ho­fer Stadt­fes­ti­val die Mu­sik. chie­ben sich in Mas­sen durch den Stadt­park

Augsburger Allgemeine (Land West) - - Augsburg - VON GE­RALD LIND­NER (TEXT) UND MAR­CUS MERK (FO­TOS)

Gerst­ho­fen

Die­ses Jahr spiel­te schon zur Er­öff­nung der Kul­turi­na das Wet­ter mit. Und das kul­tu­rel­le Pro­gramm konn­te sich wie­der se­hen und vor al­lem auch hö­ren las­sen. 40 Acts und Kon­zert­auf­trit­te – häu­fig par­al­lel auf drei Büh­nen – mach­ten es den Be­su­chern mit­un­ter schwer, sich für ei­ne Dar­bie­tung zu ent­schei­den.

Ei­nen ful­mi­nan­ten Auf­takt bil­de­te die Ber­li­ner Tri­bu­te-Band „Wei­ter­sa­gen singt Wes­tern­ha­gen“mit ei­nem Lead­sän­ger, der Ma­ri­us Mül­ler-Wes­tern­ha­gen zum Ver­wech­seln ähn­lich­sah. Das von die­ser Grup­pe vor­ge­leg­te Ni­veau wur­de vom rest­li­chen Pro­gramm des Gerst­ho­fer Stadt­fes­ti­vals ge­hal­ten, bis­wei­len so­gar über­trof­fen.

Viel Mu­sik in brü­ten­der Hit­ze kenn­zeich­ne­te den Sams­tag­nach­mit­tag. Am Sonn­tag wa­ren die Tem­pe­ra­tu­ren dann er­träg­lich, was un­ter­tags mehr Be­su­cher an­lock­te. Tra­di­ti­ons­ge­mäß wa­ren auf der gro­ßen Show­büh­ne auf dem Rat­haus­platz an den Nach­mit­ta­gen ört­li­che Ver­ei­ne und Ka­pel­len dran.

Zu­nächst gab es Tanz­vor­füh­run­gen so­wie Twin Tae­kwon­do. Da durf­ten ne­ben ge­wag­ten Kampf­übun­gen auch nicht die sprich­wört­li­chen zer­schla­ge­nen Bret­ter feh­len. Die jüngs­ten Kämp­fer prä­sen­tier­ten eben­falls, was sie ge­lernt hat­ten. Drei St­un­den lang spiel­ten dann un­ter dem Mot­to „Klin­gen­des Gerst­ho­fen“auch die Gerst­ho- fer Mu­sik­ver­ei­ne und die Cloud­ber­ri ei­ne Band der Sing- und Mu­sik­schu Sie zeig­ten, wie viel­fäl­tig Blas­mu sein kann, und ser­vier­ten zwi­schend Pop­songs. Das Ju­gend­blas­or­ches wur­de von neun In­stru­men­ta­lis­ten Is­ra­el ver­stärkt. Ins­ge­samt wa­ren Mu­si­ker des Al­pert Mu­sic Cen­ters Je­ru­sa­lem zu Gast. Sie lie­fer­ten Sonn­tag­nach­mit­tag ein be­geis­tern Big­band- und Di­xie-Kon­zert ab.

Bei so ho­hem mu­si­ka­li­schen Ni­ve der ört­li­chen En­sem­bles war die Me lat­te für die Gasten­sem­bles und Ban hoch­ge­legt. Doch das Kul­turi­na-Or ni­sa­ti­ons­team hat­te wie­der To­pacts ver­schie­dens­ten Mu­sik­rich­tun­gen e ga­giert. Al­le hat­ten eins ge­mein­sam: wa­ren ex­zel­len­te Mu­si­ker und Sän­ge

Me­lan­cho­li­sche Rock­bal­la­den spi ten bei­spiels­wei­se Art in Cri­me daru

„Co­me to­ge­ther“der Beat­les. Ih­re hu­si­as­ti­schen weib­li­chen Fans hat­die Jungs gleich mit­ge­bracht. Die Augs­bur­ger Reg­gae-For­ma­ti­on ub à la Pub“und die skur­ri­le Rockd „The Les Clö­chards“rock­ten am stag­abend die gro­ße Büh­ne auf dem haus­platz. Da­zu wur­de reich­lich auf m Platz ge­tanzt – ge­ra­de auch die älen Se­mes­ter lie­ßen sich be­geis­tern. Deut­lich schwe­rer hat­ten es die Kaet­tis­ten und Stan­dup-Co­me­di­ans der Büh­ne vor dem Bal­lon­mu­se­um, hö­rer an­zu­lo­cken. Dort war es vie­len uchern am Sams­tag zu heiß. Mit seim skur­ri­len Hu­mor an den le­gen­däF­redl Fesl er­in­ner­te der baye­ri­sche ba­ret­tist Vo­gel­may­er und zi­tier­te rl Va­len­tin: „Gar net krank ist auch gsund.“Freud und Leid ei­nes Syn­on­spre­chers schil­der­te der Co­me­di- an Mar­cel Mann und ließ sich nicht brem­sen, ob­wohl kaum mehr als 20 Zu­hö­rer ge­kom­men wa­ren. Sein Pro­blem: „Ich als Syn­chron­spre­cher ster­be je­den Tag – in der Se­rie ,Grey’s Ana­to­my’ bin ich schon in je­der Eta­ge des Kran­ken­hau­ses ge­stor­ben.“Phi­lo­so­phi­scher gab sich der Mu­sik­ka­ba­ret­tist Wei­he­rer: „So lang mer des ei­ni­ger­ma­ßen guat um­me kria­gn, darf ma scho zu­frie­den sein.“Be­son­de­res Ziel sei­nes Spotts war im­mer wie­der Alex­an­der Do­brindt.

In der Brahms­stra­ße amü­sier­ten Stra­ßen­thea­ter-und Akro­ba­ten­dar­bie­tun­gen Groß und Klein. Ob Mann mit dres­sier­tem Hund oder ins Be­cken pin­keln­de Brun­nen­fi­gu­ren – vie­le Be­su­cher si­cher­ten sich schon lan­ge vor Be­ginn der Pro­gram­me Sitz­plät­ze.

An den Bier­gar­ten­bän­ken war man nicht „si­cher“: Schnell setz­te sich Zau­be­rer Max Ol­brich da­zu und ver­blüff­te aus nächs­ter Nä­he mit Charme und wit­zi­gen Zau­ber­kunst­stü­cken, de­nen man nicht auf die Sch­li­che kam. Am Abend dann sorg­ten Fi­va & JRBB, Skol­ka und die Mi­cro­band für ein ro­cken­des Fi­na­le. »Kom­men­tar, Be­richt Sei­te 1 O

Ei­nen Nach­schlag gibt’s am heu­ti­gen Mon­tag­abend ab 17 Uhr auf dem Gerst­ho fer Rat­haus­platz. Nach Al­fons Ha­sen­knopf und der Band An­tiheld ist Chris­ti­na Stür mer mit Band zu er­le­ben. I Bei uns im In­ter­net fin­den Sie vie­le wei­te­re Bil­der un­ter

Tipp augs­bur­ger all­ge­mei­ne land.de/bil­der

Das Trio Ma­ri­na and the Kats be­ein­druck­te am Frei­tag­abend auf der Büh­ne im Stadt­park we­ni­ger durch die Light­show als durch ih­re Drum­me­rin mit sa gen­haf­ter Stim­me.

Un­ter dem Na­men „Mund­haar­mo­ni­ka“ver­bar­gen sich Mu­si­ker, die ei­ne ei­ge­ne Me­lan­ge aus Jazz, Funk, Soul u dem voll be­setz­ten Rat­haus­platz ste­hen. Doch sie stan­den nicht ru­hig, weil ih­nen der Rhyth­mus so­fort in die B

In der Kel­la Bar kam un­ter Schilf­dä­chern bei Surf­boards und exo­ti­schen Drinks im Stadt­park ka­ri­bi­sche At­mo­sphä­re auf, die sehr vie­len Fei­er­wü­ti­gen ge­fiel.

„Prost auf die Er­öff­nung!“Schon am Frei­tag­abend be­völ­ker­ten vie­le Be­su­cher den Gerst ho­fer Rat­haus­platz und lie­ßen sich frisch­ge­zapf­tes Bier schme­cken.

Die Mu­si­ker der Augs­bur­ger For­ma­ti­on Dub à la Pub be­dien­ten mit ih­ren Reg­gae und Sam­ba Rhyth­men nicht zu­letzt die tanz­wü­ti­gen un­ter den Kul­turi­na Gäs­ten.

Wei­he­rer – „Die He­le­ne Fi­scher des baye­ri­schen Ka­ba­retts“, brach­te die Zu­hö­rer mit sei­nen spit­zen Wit­zen im­mer wie­der zum La­chen.

Zu­rück­tre­ten – Alp­horn! Loi­sach Mar­ci misch­ten Na­tur­klang und Elek­tro­nik.

Viel Spaß an Dres­sur ver­mit­tel­ten Ro­dri gue und Schnau­zer Loulou.

Lan­ge Schlan­gen bil­de­ten sich an den Ab wohl das An­ge­bot an die­sen Bu­den sehr

Der Bal­lon­flug­si­mu­la­tor strahl­te wie ein zwei­ter Mond am Nacht­him­mel.

Über­wie­gend schwer­mü­ti­ge Lie­der spiel ten die Mu­si­ker von Art in Cri­me.

Jan­nis aus All­manns­hofen beim Fo­tosh ting mit dem Mas­kott­chen Kul­ti Kuh.

Vor­sicht, heiß! Würs­tel vom Grill fan­den gan­ze Kul­turi­na über rei­ßen­den Ab­satz.

Die wohl be­quems­ten Zu­hö­rer­stüh­le gab’s bei der Büh­ne drei vor dem Bal­lon­mu­se­um. Der be­leuch­te­te al­te Was­ser­turm bil­de­te ei­nen ma­le­ri­schen Rah men für Kon­zer­te klei­ne­rer Grup­pen so­wie Auf­trit­te der Ka­ba­ret­tis­ten. An­de­re mach­ten es sich in der Lounge vor dem Mu­se­ums­ein­gang ge­müt­lich.

schaf­fen und dann mit ma­schi­nen­ge­wehr­schnel­lem Sprech­ge­sang ver­mi­schen. Hun­der­te Zu­hö­rer muss­ten auf Ei­ne Vor­stel­lung des Lead­sän­gers Si­mon Ho­fe­lich fin­den Sie heu­te im Feuille­ton re­gio­nal auf Sei­te 30.

Skur­ri­les Stra­ßen­thea­ter mit le­ben­di­gen Brun­nen­fi­gu­ren bo­ten Cam­pi Qui Pu­gu – und ei­ne lus­ti­ge Va­ri­an­te des „Was­ser­spei­ers“à la Man­ne­ken pis in Brüs­sel.

Vom Bal­kon des Ci­ty Cen­ters aus war der Blick auf die gro­ße Büh­ne am bes­ten. In luf­ti­ger Hö­he konn­te man den Blas­har­mo­ni­kern beim „Klin­gen­den Gerst­ho­fen“be­son­ders gut lau­schen. Es spiel­ten auch die an­de­ren ört­li­chen Blas­or­ches­ter.

Nick & Ju­ne spiel­ten un­be­irrt vor wah­ren Men­schen­mas­sen, die sich an der Büh­ne im Stadt­park vor­bei­sch­o­ben. Ih­re Fans setz­ten sich auf die Stu­fen des Am­phi­thea­ters.

Hals­bre­che­ri­sche und sau­ko­mi­sche Akro­ba­tik zeig­te der mus­ku­lö­se Noah auf der Piaz­za, von Jon­gla­ge mit Klo­bürs­ten bis zum Po­le­dance an ei­nem La­ter­nen­pfahl.

Beim Kin­der­schmin­ken ent­stan­den fan­ta­sie vol­le far­bi­ge Mus­ter.

den Spei­sen und Ge­trän­ke­stän­den, ob war.

Bis in neun Me­ter Hö­he wag­ten sich Mu ti­ge an der Boul­der­wand.

Die Dis­cohüt­te in der Brahms­stra­ße zog vie­le durs­ti­ge Be­su­cher an.

ent über­all prä­sent wa­ren die Strei­fen Po­li­zei und sorg­ten für Si­cher­heit.

e „Fa­ckeln“brann­ten nicht, son­dern meck­ten vie­len Be­su­chern.

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