Fal­scher Po­li­zist er­beu­tet Geld

Augsburger Allgemeine (Land West) - - Augsburg -

Im Zei­t­raum vom 28. Ju­li bis zum 4. Au­gust ist ei­ne 72-Jäh­ri­ge mehr­mals durch ei­nen un­be­kann­ten Tä­ter an­ge­ru­fen wor­den. Die­ser gab sich als Po­li­zist aus und er­schlich sich das Ver­trau­en der Rent­ne­rin, teilt die Po­li­zei mit. Er er­zähl­te der 72-Jäh­ri­gen, dass er sich in der Tür­kei auf­hal­te und Geld be­nö­ti­ge, um dort Straf­tä­ter fest­neh­men zu kön­nen. Er gab ihr An­wei­sun­gen, wie das Geld zu über­wei­sen sei, und er­lang­te so ei­nen Be­trag im un­te­ren fünf­stel­li­gen Eu­ro­be­reich. Als die Rent­ne­rin an­gab, kei­ne Er­spar­nis­se mehr zu be­sit­zen, brach der Kon­takt ab. Dar­auf­hin wur­de sie miss­trau­isch und er­stat­te­te An­zei­ge. Am 7. Au­gust rief der fal­sche Po­li­zist wie­der bei der Ge­schä­dig­ten an. Die­se glaub­te ihm er­neut und ging zu ei­ner Bank, um dort Geld ab­zu­he­ben. Ei­ne Mit­ar­bei­te­rin wur­de miss­trau­isch und ver­wei­ger­te ei­ne Aus­zah­lung. Die Se­nio­rin wur­de ag­gres­siv, wes­halb die Po­li­zei hin­zu­ge­ru­fen wur­de. Die Rent­ne­rin zog an­schlie­ßend von dan­nen, nicht oh­ne sich vor­her über die Po­li­zis­ten zu be­schwe­ren.

Wenn Men­schen Kin­der er­war­ten, stellt sich die Fra­ge un­wei­ger­lich: Müs­sen wir jetzt um­zie­hen? Wo­bei ak­tu­ell bei den meis­ten Paa­ren die Fra­ge eher lau­ten dürf­te: Kön­nen wir um­zie­hen? Al­so, kön­nen wir es uns leis­ten und fin­den wir über­haupt et­was? Wir konn­ten die Fra­ge zum Glück schon vor der Ge­burt po­si­tiv be­ant­wor­ten. Mit et­was Ab­stand bin ich mir in­zwi­schen aber si­cher: Al­le Men­schen zie­hen um, wenn sie Kin­der be­kom­men. Sie zie­hen nur nicht im­mer in ei­ne neue Woh­nung.

In der Re­gel ist es ja so: Man zieht ir­gend­wo ein, ein Zu­hau­se schafft man sich aber erst nach und nach. Nicht nur hin­ter der Woh­nungs­tür, son­dern vor al­lem da­vor. Man streift zu Fuß durch die Stra­ßen in der Um­ge­bung, pro­biert die ver­schie­dens­ten We­ge nach Hau­se aus und sucht an im­mer neu­en Stel­len nach Fei­er­abend ei­nen Park­platz. Ir­gend­wann er­kennt ei­nen dann die

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.