Ers­te Er­geb­nis­se im Eier Skan­dal

Le­bens­mit­tel Die Be­hör­den ha­ben zwei Ma­na­ger fest­ge­nom­men. Sie sol­len das Gift be­wusst ein­ge­setzt ha­ben. Der­weil wei­tet sich die Af­fä­re aus

Augsburger Allgemeine (Land West) - - Wirtschaft -

Brüs­sel/Ams­ter­dam

Im Skan­dal um mit Fi­pro­nil be­las­te­te Eier ha­ben Er­mitt­ler in den Nie­der­lan­den zwei Ma­na­ger fest­ge­nom­men. Nach An­ga­ben der nie­der­län­di­schen Staats­an­walt­schaft han­delt es sich um Füh­rungs­kräf­te des Un­ter­neh­mens ChickF­ri­end, das im Zen­trum des Falls steht. Die Män­ner ste­hen un­ter Ver­dacht, bei der Säu­be­rung von Hüh­ner­stäl­len be­wusst das In­sek­ten­gift ein­ge­setzt zu ha­ben. Die Staats­an­walt­schaft wirft ih­nen ei­ne Ge­fähr­dung der öf­fent­li­chen Ge­sund­heit so­wie den Be­sitz ver­bo­te­ner Sub­stan­zen vor.

Die Fest­nah­men er­folg­ten nach An­ga­ben der Er­mitt­ler im Zu­ge ei­ner ko­or­di­nier­ten Raz­zia in den Nie­der­lan­den und Bel­gi­en. Bei ihr wur­den ne­ben den Woh­nun­gen der bei­den Män­ner in der Nä­he auch ei­nem bel­gi­schen Händ­ler. Zu­dem teil­te die Be­hör­de für Le­bens­mit­tel­si­cher­heit in Lon­don mit, dass ver­mut­lich rund 700000 mit Fi­pro­nil be­las­te­te Eier in das Ver­ei­nig­te Kö­nig­reich ge­langt sei­en. In ers­ten Schät­zun­gen wa­ren von 21000 Ei­ern die Re­de.

Auf po­li­ti­scher Ebe­ne gibt es wei­ter

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