Der Weg zum La­chen führt über das Herz

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Al­les rei­ne Übungs­sa­che! Ein Spruch, den je­der von uns schon mehr als nur ein­mal ge­hört hat. Ein gu­ter Grund, Ih­nen mit un­se­ren neu­en AUSZEIT-Sam­mel­kar­ten in den kom­men­den Hef­ten ei­ni­ge klei­ne Übun­gen an die Hand zu ge­ben, die Ih­nen hel­fen, sich un­se­rem je­wei­li­gen Heft­the­ma ganz prak­tisch zu nä­hern. Und viel­leicht ent­de­cken Sie durch die­se Übun­gen auch ein wei­te­res klei­nes Stück Ih­res ei­ge­nen Ichs, Ih­rer ei­ge­nen Stär­ken, Ge­füh­le oder Wün­sche. Al­so neh­men Sie sich die Zeit, die von uns vor­ge­schla­ge­nen Übun­gen um­zu­set­zen – dann, wenn es passt, und so, wie Sie sich die­sen Din­gen am nächs­ten füh­len.

Le­be dei­ne Ge­füh­le

Ge­füh­le üben? La­chen ler­nen? Na­ja, es geht, aber es ist wie bei den Diä-

ten: All die­se Check­lis­ten, Ta­bel­len und Übungs­kar­ten kön­nen hel­fen, aber nur dem, der sich wirk­lich da­für öff­net – der auch in­ner­lich be­reit ist, die­sen Weg zu ge­hen. Mit Skep­sis, Vor­be­hal­ten und ver­schlos­se­nem Her­zen nutzt das al­les nix. Wenn man sich aber ernst­haft und kon­se­quent neue We­ge er­schließt, wenn man be­reit ist, an sich zu „ar­bei­ten“, wie es so schön heißt, dann kön­nen ei­nem die Übun­gen hel­fen, ers­te Schrit­te zu ge­hen. Al­so tau­chen Sie ein in Ih­re Ge­fühls­welt, sei­en Sie neu­gie­rig, was Sie dort fin­den und brin­gen es ans Ta­ges­licht - le­ben Sie Ih­re Ge­füh­le.

Von Her­zen la­chen

Ein wich­ti­ger Schritt auf dem

Weg, sei­ne Ge­füh­le wie­der stär­ker und au­then­ti­scher zu le­ben, ist das La­chen. Sich al­so dar­auf zu fo­kus­sie­ren, mehr zu la­chen, herz­li­cher zu la­chen, und auch nach­hal­ti­ger. Was blei­ben soll­te, sind nicht nur die Lach­fal­ten, son­dern nicht zu­letzt auch ein viel dau­er­haf­te­res, tie­fe­res Lä­cheln, ein kür­ze­rer und of­fe­ner Weg. Ein ganz in­ter­es­san­ter Weg dort­hin sind zum Bei­spiel La­chyo­gaÜbun­gen, von de­nen wir Ih­nen mit un­se­ren Sam­mel­kar­ten auch ei­ne vor­schla­gen.

Das Span­nen­de am La­chyo­ga, und ei­gent­lich auch des­sen Er­folgs­re­zept, ist der Weg, von ei­nem rein mo­to­ri­schen La­chen zu ei­nem ech­ten, ge­fühl­ten La­chen zu kom­men. Das heißt, die Übun­gen be­gin­nen oft mit sehr for­mel­len Din­gen – tief ein­at­men und la­chend aus­at­men, Klatsch­be­we­gun­gen durch Lach­lau­te zu be­glei­ten und Ähn­li­ches. Im Lau­fe der Übun­gen geht die­ses La­chen auch in ein „tat­säch­li­ches“La­chen über. Ge­ra­de wenn man in der Grup­pe übt, funk­tio­niert das ganz gut. Blick­kon­takt un­ter­ein­an­der, spon­ta­nes „Lo­s­prus­ten“ei­nes der Teil­neh­mer reicht oft schon aus, da­mit al­le Däm­me bre­chen und teil­wei­se dann echt und aus­gie­big Trä­nen ge­lacht wird. Üb­ri­gens soll auch schon das re­gel­mä­ßi­ge rein mo­to­ri­sche La­chen Wir­kung zei­gen. Der in­di­sche Arzt und Yo­gal­eh­rer Madan Ka­ta­ria, der ge­mein­sam mit sei­ner Frau maß­geb­lich an der Au­s­prä­gung des La­chyo­ga be­tei­ligt war, bringt ge­nau das auf den Punkt: „Wir la­chen nicht, weil wir glück­lich sind – wir sind glück­lich, weil wir la­chen!“

Ein­fach an­fan­gen

Pro­bie­ren Sie ge­nau in die­sem Sin­ne un­se­re Übun­gen aus, las­sen Sie sich in­spi­rie­ren, sich noch in­ten­si­ver mit die­sen The­men zu be­fas­sen, su­chen Sie nach wei­te­ren Übun­gen, Tipps und Er­fah­rungs­be­rich­ten, die Ih­nen ge­fal­len und Sie wei­ter­brin­gen. Viel Er­folg da­mit und viel Spaß da­bei!<

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