„Son­nen-“und „Schat­ten­kind“

Auszeit - - DOSSIER -

Die Be­grif­fe "fröh­li­ches in­ne­res Kind“und "ver­letz­tes in­ne­res Kind“er­set­ze ich durch "Son­nen­kind“und "Schat­ten­kind“. Sie stam­men von mei­ner al­ten Freun­din und Kol­le­gin Ju­lia To­mu­schat aus ih­rem höchst le­sens­wer­tes Buch "Das Son­nen­kind-Prin­zip“. Das Son­nen­kind und das Schat­ten­kind sind Au­s­prä­gun­gen un­se­res Per­sön­lich­keits­an­teils, der als das "in­ne­re Kind“be­zeich­net wird und der für un­ser Un­be­wuss­tes steht. Streng ge­nom­men gibt es so­zu­sa­gen nur ein Un­be­wuss­tes, al­so ein in­ne­res Kind. Au­ßer­dem ist das in­ne­re Kind auch nicht im­mer ein un­be­wuss­tes Ge­fühl. So­bald wir mit ihm ar­bei­ten, wird es be­wusst. Das Son­nen- und das Schat­ten­kind be­zeich­nen wie­der­um un­ter­schied­li­che Be­wusst­seins­zu­stän­de.

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