Nach­den­ken über das Le­ben und den Tod

Auszeit - - DOSSIER-EXTRA - UWE FUNK

Al­les rei­ne Übungs­sa­che! Ein Spruch, den je­der von uns schon mehr als nur ein­mal ge­hört hat. Ein gu­ter Grund, Ih­nen mit un­se­ren neu­en AUS­ZEIT-Sam­mel­kar­ten in den kom­men­den Hef­ten ei­ni­ge klei­ne Übun­gen und Tipps an die Hand zu ge­ben, die Ih­nen hel­fen, sich un­se­rem Heft­the­ma ganz prak­tisch zu nä­hern. Und vi­el­leicht ent­de­cken Sie durch die­se Übun­gen auch ein wei­te­res klei­nes Stück Ih­res ei­ge­nen Ichs, Ih­rer ei­ge­nen Stär­ken, Ge­füh­le oder Wün­sche. Al­so neh­men Sie sich die Zeit, die von uns vor­ge­schla­ge­nen Übun­gen um­zu­set­zen – dann, wenn es passt, und so, wie Sie sich die­sen Din­gen am nächs­ten füh­len.

Der Tod als The­ma

Es ist mit Si­cher­heit nicht ein­fach, sich die­sem The­ma zu nä­hern,

oh­ne dass ei­nen ein lei­ses Ge­fühl der Angst be­schleicht, oder ei­ne dif­fu­se Ab­nei­gung, sich ganz be­wusst mit dem Tod, und dann auch noch mit dem ei­ge­nen, zu be­schäf­ti­gen. Dass die­se Re­ak­tio­nen ganz nor­mal sind und wie man die­se Fra­gen den­noch of­fen und le­bens­be­ja­hend an­geht, da­von han­deln die meis­ten Tex­te in die­ser Aus­ga­be un­se­res Ma­ga­zins.

Und wenn Sie die­sen Text le­sen, lie­be Le­se­rin­nen und Le­ser, ge­he ich da­von aus, dass Sie sich ganz be­wusst mit die­sen Fra­gen be­fas­sen wol­len. Sonst hät­ten Sie das Heft si­cher nicht in die Hand ge­nom­men, oder?

Ein klei­ner An­stoß

Mit un­se­ren Sam­mel­kar­ten möch­ten wir ei­nen klei­nen An­stoß ge­ben, sich ein we­nig mehr Zeit zu neh­men, um in sich in die Tie­fe die­ses The­mas rein­zu­füh­len, für sich zu klä­ren, wie man mit dem Ge­dan­ken an den ei­ge­nen Tod um­geht. Nun sind die Übun­gen zwar nicht so un­be­dingt mit an­de­ren Übun­gen ver­gleich­bar. Und un­se­re vier Kar­ten kön­nen nur ei­nen ganz klei­nen Aus­schnitt die­ses schwie­ri­gen The­mas ab­bil­den. Aber sie mo­ti­vie­ren man­che Le­se­rin oder man­chen Le­ser vi­el­leicht da­zu, nicht nur Ar­ti­kel im Heft zu le­sen, son­dern selbst ganz rea­le Schrit­te zu ge­hen – wo­hin auch im­mer sie ei­nen füh­ren.

Fra­ge Freun­de

Auch wenn es pa­ra­dox klin­gen mag – ge­ra­de bei ei­nem so ex­trem per­sön­li­chen The­ma wie dem ei­ge­nen Tod hilft es, den ei­nen oder an­de­ren gu­ten Freund zu bit­ten, sich am Ge­spräch zu be­tei­li­gen. Das be­wahrt uns so­wohl da­vor, an­ge­sichts der emo­tio­na­len Auf­ge­la­den­heit jetzt in läh­men­de Schwer­mut zu ver­fal­len oder ein­fach ganz aus dem The­ma aus­zu­stei­gen. Au­ßer­dem kann der ei­ne oder an­de­re Ge­dan­ke ei­nes Freun­des oder ei­ner Freun­din ei­nen völ­lig neu­en, be­rei­chern­den Blick­win­kel hin­zu­fü­gen. Egal, ob es ganz per­sön­li­che Er­fah­run­gen mit dem Tod sind, Bu­ch­emp­feh­lun­gen oder Fra­gen, die Sie sich so noch nicht ge­stellt ha­ben. Vi­el­leicht regt Ihr Freund auch zum Wei­ter­den­ken an, weit über un­se­re Übun­gen hin­aus.

Ein­fach an­fan­gen

Pro­bie­ren Sie ge­nau in die­sem Sin­ne un­se­re Übun­gen aus, las­sen Sie sich in­spi­rie­ren, sich noch in­ten­si­ver mit die­sen The­men zu be­fas­sen, su­chen Sie nach wei­te­ren Übun­gen, Tipps und Er­fah­rungs­be­rich­ten, die Ih­nen ge­fal­len und Sie wei­ter­brin­gen. Viel Er­folg da­mit und viel Spaß da­bei! <

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