Zeit zu ver­schen­ken

Mit Si­cher­heit ken­nen auch Sie je­man­den, der sich im­mer mal dar­über be­schwert, kei­ne Zeit zu ha­ben. Für die­sen Fall ma­chen wir Ih­nen ein An­ge­bot, das ei­gent­lich kei­ner ab­leh­nen kann: Ver­schen­ken Sie Zeit!

Auszeit - - INHALT - UWE FUNK

# Zeit­gut­schei­ne für dich & dei­ne Lie­ben

Auch oh­ne die Ar­ti­kel in die­sem Heft durch­ge­le­sen zu ha­ben, ha­ben Sie es si­cher schon mehr als ein­mal ge­hört – und auch si­cher­lich schon mehr oder we­ni­ger ver­in­ner­licht: Zeit ist wert­voll!

Was liegt al­so nä­her, als sie an an­de­re zu ver­schen­ken. Aber wie macht man das, oh­ne Zeit­ma­schi­ne und oh­ne die Mög­lich­keit, al­les für die Dau­er ei­nes Gut­schei­nes auf „Slow“zu stel­len?

Sich sel­ber ein­brin­gen

Ei­ne pro­ba­te Va­ri­an­te, zu wir hier an­re­gen, ist die, sich selbst als Hil­fe an­zu­bie­ten. Al­so für ei­ne ge­wis­se Zeit die Kin­der zu über­neh­men, dem Be­schenk­ten be­stimm­te Be­sor­gun­gen ab­zu­neh­men oder sich als Be­glei­ter für schö­ne St­un­den an­zu­bie­ten, die der an­de­re an­sons­ten gar nicht im Plan ge­habt hät­te. Das kann an sich ein echt wert­vol­les Ge­schenk sein, wenn man sich da­bei an ein paar Re­geln hält. Vor al­lem soll­te man die ei­ge­nen Vor­lie­ben et­was zu­rück­stel­len. Al­so ei­nen Ki­no­be­such zu ver­schen­ken, um dann „zu­fäl­lig“im ei­ge­nen Lieb­lings­film zu lan­den, kann echt nach hin­ten los­ge­hen. Und dann soll­te man den Adres­sa­ten nicht – wenn auch gut ge­meint – ganz plötz­lich mit dem Gut­schein „über­fal­len“. So nach dem Mot­to: „Lass al­les ste­hen und lie­gen, jetzt bin ich da, al­so her mit den Kin­dern!“Ein we­nig vor­be­rei­tet soll­te die Ent­las­tung schon sein, da­mit der oder die Be­schenk­te sich dar­auf vor­be­rei­ten kann, aus der ge­schenk­ten Zeit auch das Bes­te zu ma­chen. Nicht zu­letzt ist auch ein biss­chen Fin­ger­spit­zen­ge­fühl ge­for­dert, um nicht mit ei­nem ei­gent­lich ent­las­tend ge­mein­ten Ge­schenk nun neu­en Stress zu er­zeu­gen. Et­wa in­dem man jetzt noch ei­nen zu­sätz­li­chen Ent­span­nungs­ter­min in den eh schon vol­len Ka­len­der quetscht.

Al­les geht

Aber ge­nug der Din­ge, die schief­ge­hen kön­nen. Denn – das Ein­füh­lungs­ver­mö­gen und Fin­ger­spit­zen­ge­fühl vor­aus­ge­setzt – ein Zeit­ge­schenk kann ei­ne wun­der­vol­le Ge­schich­te sein, die viel­leicht nach dem Ki­no­be­such noch viel wei­ter­ge­hen kann. Egal, ob man spon­tan noch et­was Zeit an­hängt oder das Ein­lö­sen des Gut­scheins zum An­lass nimmt, sich jetzt auch re­gel­mä­ßig wie­der mehr Zeit zu neh­men. Denn manch­mal reicht auch ein klei­ner An­stoß, auf­ge­schrie­ben auf ei­nem bun­ten Zet­tel, um end­lich mal all die Din­ge zu tun, die man schon lan­ge für sich tun woll­te, die ei­nem rich­tig gut­tun. Falls Ih­nen die Ide­en nicht aus­rei­chen, die wir Ih­nen mit un­se­ren Gut­schei­nen lie­fern, las­sen Sie Ih­rer Krea­ti­vi­tät frei­en Lauf! So wich­tig es ist, Zeit­fens­ter für sich sel­ber auf­zu­sto­ßen, so viel­fäl­tig sind auch die Mög­lich­kei­ten, die es da­für gibt – als Ge­schenk für an­de­re, als wun­der­ba­re St­un­den zu zweit oder als Ein­trag in die ganz ei­ge­ne Prio­ri­tä­ten­lis­te. Ob es ei­ne Hüt­ten­zeit ist, der über­ra­schen­de Be­such durch ei­nen Lie­fer­dienst, ein kom­plett vor­be­rei­te­tes ge­mein­sa­mes Plätz­chen­ba­cken oder ein ge­schenk­tes Aus­powern beim längst ver­ges­se­nen Lieb­lings­sport – al­les geht!

An sich selbst den­ken

Üb­ri­gens ist es ge­ra­de in die­sem Punkt wich­tig, auch mal wie­der kom­pro­miss­los an sich selbst zu den­ken. Al­so nut­zen Sie un­se­re Gut­schei­ne ru­hig da­zu, Ih­re Liebs­ten zu ani­mie­ren, die Ge­schen­ke­lis­te für den nächs­ten Ge­burts­tag um ein klei­nes Quan­tum Zeit zu er­gän­zen. Sie kön­nen ja schon ganz sub­til die Rich­tung vor­ge­ben, oder sich über­ra­schen las­sen. Und wenn Sie sie dann ge­schenkt be­kom­men – ge­nie­ßen Sie sie, Ih­re ganz ei­ge­ne Zeit! <

Tren­ne die Gut­schei­ne vor­sich­tig her­aus und ver­schen­ke sie an dei­ne Liebs­ten. Zu­sam­men mit ei­nem hüb­schen Blu­men­strauß ist es das per­fek­te klei­ne Ge­schenk, wel­ches gro­ße Freu­de be­rei­tet.

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