FO­RE­VER QUER

AUTO ZEITUNG Classic Cars - - NACHRICHTEN -

Für Ral­lye­fans ist der 7. März ein Na­tio­nal­fei­er­tag, denn die­ses Da­tum mar­kiert den 70. Ge­burts­tag von Wal­ter Röhrl. Deutsch­lands er­folg­reichs­ter Ral­lye­fah­rer ge­nießt auch Jahr­zehn­te nach sei­nem Kar­rie­re­en­de noch höchs­te Ver­eh­rung für sei­ne per­fek­te Drift­tech­nik und fa­bel­haf­te Fahr­zeug­be­herr­schung bei je­der Bo­den­be­schaf­fen­heit. Wie kein an­de­rer Pi­lot der 70er- und 80er-Jah­re be­wies Röhrl bei Ral­lyes auf Schnee, Schot­ter und As­phalt so­wie in un­ter­schied­lichs­ten Fahr­zeu­gen sein Aus­nah­me­ta­lent. Röhrl fei­er­te EM- und WM-Ti­tel mit kon­ven­tio­nel­len Ral­lye­au­tos wie Opel As­co­na und Fi­at 131. Im Por­sche 911 und Lan­cia 037 Ral­ly trieb er die schon mit All­rad­tech­nik aus­ge­rüs­te­ten Ri­va­len re­gel­mä­ßig zur Ver­zweif- lung. Als Röhrl 1984 zu Au­di wech­sel­te, er­fuhr die Mar­ke ei­nen enor­men Po­pu­la­ri­täts­schub. Röhrls Kunst­stü­cke im Ral­lye-Quat­tro blie­ben eben­so im Ge­dächt­nis haf­ten wie sei­ne Gast­spie­le in der DTM und bei ame­ri­ka­ni­schen Rund­stre­cken­ren­nen. Vor 25 Jah­ren warb der da­ma­li­ge Por­sche-Chef Wie­de­king Röhrl bei Au­di ab. Seit­dem trug er als Test­fah­rer und Bot­schaf­ter viel zur Do­mes­ti­zie­rung des 911 und zum welt­wei­ten Image der Zuf­fen­hau­se­ner Sport­wa­gen bei. Sei­ner Ral­lye-Lei­den­schaft frönt wei­ter­hin Röhrl als Schirm­herr des Ei­fel Ral­lye Fes­ti­vals in Daun.

1979 stoppt ihn ein Mo­tor­scha­den, 1980 hol­te Röhrl im Fi­at den Mon­te-Sieg und spä­ter die WM Eu­ro­pa­meis­ter 1975 im Opel As­co­na Im Por­sche 911 fühlt er sich wohl

Ab­seits un­be­fes­tig­ter We­ge: 1991 im DTM-Au­di V8

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