Ley­land Prin­cess 46

AUTO ZEITUNG Classic Cars - - SPECIAL -

Der Ley­land Prin­cess – oder Aus­tin oder Mor­ris oder Wols­ley – ist ein Bei­spiel da­für, wie ein viel­ver­spre­chen­des Kon­zept durch man­geln­den Rei­fe­grad in der Ent­wick­lung und nach­läs­si­ge Mo­dell­pfle­ge um sei­ne Ver­diens­te ge­bracht wer­den kann. Wenn dann noch, wie beim Prin­cess, ein Sty­ling da­zu kommt, das nicht al­le ver­ste­hen (Spitz­na­me: „Amei­sen­bär“), ist der Ruf schnell rui­niert. Da­bei ver­dient d der von De­sig-i ner Har­ris Mann (Tri­umph TR7) keil­för­mig an­ge­leg­te Vier­tü­rer Bes­se­res. Das Au­to ist ge­räu­mig und kom­for­ta­bel, pa­ra­do­xer­wei­se je­doch nicht mit ei­ner Heck­klap­pe ge­seg­net. Die Hy­dra­gas-Fe­de­rung funk­tio­niert recht gut. Von den Mo­to­r­op­tio­nen ist der 2,2 Li­ter gro­ße ohc-Rei­hen­sechs­zy­lin­der (ESe­ries) dem 1,8-Li­ter-ohv-Vier­zy­lin­der (B-Se­ries) klar vor­zu­zie­hen.

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