DIE BUN­TE SYNCHRO- FA­MI­LIE

AUTO ZEITUNG Classic Cars - - RATGEBER -

Zah­mes Ba­sis­mo­dell

Nach­dem Au­di mit sei­nem quat­tro-An­trieb er­folg­reich war, führ­te Volks­wa­gen mit dem Golf syn­cro 1986 sei­ne Va­ri­an­te des All­rad­an­triebs in die be­lieb­te Bau­rei­he ein. Die Vis­co-Kupp­lung er­mög­lich­te ei­nen un­auf­fäl­li­gen Be­trieb. Gleich­zei­tig bot er neue Mög­lich­kei­ten zum Aus­bau der Mo­dell­pa­let­te. Va­ri­an­ten des un­schein­ba­ren Golf syn­cro sind der Ral­lye-Golf oder der G60 Li­mi­ted – und der hoch­bei­ni­ge Golf Coun­try.

Ita­lie­ni­scher Ab­le­ger

Ganz ver­schämt taucht hin und wie­der ein ganz be­son­de­res Mo­dell auf Ge­braucht­wa­gen­bör­sen oder Old­ti­mer-Märk­ten auf: der Bia­gi­ni Pas­so. Der ita­lie­ni­sche Her­stel­ler ACM hat­te die Ka­ros­se­rie des Golf I Ca­bri­os auf das an­ge­pass­te Fahr­ge­stell des Golf Coun­try ge­setzt. Schein­wer­fer des Fi­at Pan­da und Rück­leuch­ten aus dem Opel-Re­gal ver­frem­de­ten das Er­schei­nungs­bild des Klein­se­ri­en-Fahr­zeugs dar­über hin­aus.

Skur­ri­ler Ei­gen­bau

Wenn der Golf Coun­try nichts an­de­res ist als ein Golf syn­cro, der auf ei­nen Hilfs­rah­men ge­setzt wur­de, müss­te das doch auch mit dem Jet­ta der zwei­ten Ge­ne­ra­ti­on ge­hen – das dach­te sich in den ver­gan­ge­nen Jah­ren der ei­ne oder an­de­re Tüft­ler und wag­te sich an den ent­spre­chen­den Ei­gen­bau. Das Er­geb­nis war ei­ne noch ver­rück­te­re, ab­so­lut se­hens­wer­te Va­ri­an­te des Ge­län­de-Golfs, die es so ab Werk nie ge­ge­ben hat.

Der An­blick täuscht: auf­grund des tief mon­tier­ten Mo­tors re­la­ti­viert sich die Bo­den­frei­heit

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