DER CHE­RO­KEE ALS MULTITALENT

AUTO ZEITUNG Classic Cars - - KAUFBERATUNG -

Ur­sprung als Zwei­tü­rer

Ur­sprüng­lich war der Che­ro­kee – in der SJ-Bau­rei­he – tat­säch­lich ein Zwei­tü­rer, der wie­der­um auf dem deut­lich grö­ße­ren Wa­goneer ba­sier­te. Er wur­de oft auch als ei­ne Art ge­schlos­se­ner Pick-up, al­so als Trans­por­ter, ge­nutzt. Der XJ galt als deut­lich kom­pak­te­rer „Sport­wa­gon“mit eu­ro­päi­schem Ein­fluss und er­freu­te sich bald als Fa­mi­li­en­wa­gen stei­gen­der Be­liebt­heit. Al­ter­na­tiv wur­de er da­her auch mit vier Tü­ren an­ge­bo­ten.

Der viel­sei­ti­ge Last­esel

Die Pick-ups der ja­pa­ni­schen Her­stel­ler mach­ten sich in den 80ern auf dem USMarkt zu­neh­mend breit. Es wur­de Zeit für ei­nen kom­pak­ten Truck aus ame­ri­ka­ni­scher Fer­ti­gung: AMC-Prä­si­dent W. Paul Tip­pett Jr. ließ den Co­man­che (MJ) auf Che­ro­kee-Ba­sis ent­wi­ckeln. Das Fahr­zeug wur­de von 1985 bis 1992 an­ge­bo­ten. Der Kun­de hat­te die Wahl zwi­schen Hin­ter­rad- oder 4x4-An­trieb so­wie zwei Län­gen (short/long wheel ba­se).

Of­fe­ner All­rad-Traum

Auf Ba­sis des zwei­tü­ri­gen Che­ro­kee Li­mi­ted stell­te Jeep 1990 das „Free­dom Con­cept“vor. Der of­fe­ne Fünf­sit­zer im mar­kan­ten „Vi­per Red“knüpf­te an die Tar­ga-Stu­die von 1985 an. Un­ter der Hau­be ar­bei­te­te der 4,0-Li­ter-Mo­tor, das Ver­deck ließ sich elek­trisch öff­nen und schlie­ßen. Un­ter frei­em Him­mel soll­te sich wie beim Wrang­ler das Aben­teu­er Jeep noch in­ten­si­ver er­le­ben las­sen. Zur Se­ri­en­fer­ti­gung kam es aber nicht.

Er ist kein Kur­ven­räu­ber. Da­für bie­tet der Che­ro­kee aber ei­ne Men­ge Kom­fort auf und ne­ben der Stra­ße

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