Zu viel Ag­gres­si­vi­tät

26/2014 | Neu­hei­ten: Sko­da Su­perb, Au­di A6 und Mer­ce­des E-Klas­se im Vor­ab-Check

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Ih­rem Ar­ti­kel stim­me ich un­ein­ge­schränkt zu – die letz­ten Jah­re brach­ten im­mer schö­ne­re, spar­sa­me­re, al­ler­dings auch ag­gres­si­ve­re, leis­tungs­stär­ke­re und schnel­le­re Au­tos her­vor. Spür­bar wur­de mei­nes Erach­tens dar­über hin­aus in letz­ten Jah­ren aber auch die Ag­gres­si­vi­tät auf den Au­to­bah­nen – ein­schließ­lich der falsch ver­stan­de­nen Ver­kehrs­er­zie­hungs­ar­beit di­ver­ser Zeit­ge­nos­sen. Drän­geln, dich­tes Auf­fah­ren bei Tem­po 200, grel­le Licht­spie­le dank Bi-Xe­non. Und dann die „selbst­er­nann­ten Ver­kehrs­er­zie­her“, die ki­lo­me­ter­lang die lin­ke Fahr­spur be­set­zen – im Glau­ben, et­was Gu­tes zu tun. Es wä­re be­grü­ßens­wert, wenn sich ein Teil der schrei­ben­den Zunft auch ein­mal dem The­ma „tol­le, ag­gres­si­ve, schnel­le Au­tos – Schwach­punkt Mensch“wid­men wür­de. Ein Vor­schlag: Schrei­ben Sie doch zum Bei­spiel bei künf­ti­gen Tests, wel­chen Brems­weg – man hat schließ­lich nur ei­nen Ver­such! – Au­to­fah­rer zu er­war­ten ha­ben, wenn sie plötz­lich von 200 km/ h oder mehr auf Null ver­zö­gern müs­sen. Mög­li­cher­wei­se wür­de das Er­geb­nis dem ei­nen oder an­de­ren Kämp­fer die phy­si­ka­li­schen Ge­set­ze und vor al­lem die tech­ni­schen Gren­zen sei­nes Fahr­zeugs nä­her brin­gen. Harald Rohr per E-Mail

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